Behinderte Hunde Forum

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Alt 06.02.2009, 10:59   #11
roxy
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Zitat:
Zitat von Gabi Kröger Beitrag anzeigen
Ich bin der Meinung, Hundi kann und muss alleinbleiben können. Alles eine Sache der Übung und Gewöhnung. Wenn er dann vl. noch ´ne kleine Beschäftigung für die Zeit bekommt, geht´s auch.
Bin ich absolut der gleichen Meinung ! Ich bin auch kein Gegner davon, dass ein Hund auch mal für ein paar Stunden (auch regelmässig) alleine bleiben müssen kann. Das ist bei meinen genauso.

Dennoch finde ich halt - ohne gross Wirbel darum zu machen - dass 8 Stunden an 5 Tagen zuviel ist für einen Einzelhund. Ich würde es nicht tun... Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
__________________
Grüssle,
Petra & die Bande vom Hochrhein

Geändert von roxy (06.02.2009 um 11:04 Uhr)
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Alt 06.02.2009, 11:04   #12
Gabi Kröger
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Zitat:
Zitat von roxy Beitrag anzeigen
dass 8 Stunden an 5 Tagen zuviel ist für einen Einzelhund.
Wenn die 8 Stunden an einem Stück wären, würde ich auch sehr ins Grübeln kommen

Aber.... bei ca. 4 Stunden und dann ´ne ganze Weile Dasein und Beschäftigung, da sieht es in meinen Augen schon ganz anders aus.

Ist, wie gesagt, auch nur meine Meinung und kommt natürlich auf den Hundi an
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Liebe Grüße aus dem Norden senden

Gabi und Gina (Täubling), Frank und Teddy, auch die Kitty´s Lucy und Sammy - Cenny für immer im Herzen dabei...
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Alt 06.02.2009, 11:33   #13
sovermali
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Ich denke auch, daß das von Hund abhängt. Und vielleicht vom Alter. Einige meiner Senioren verpennen oft den ganzen Tag. Und daß ich zwischendurch weg war, merken die erst, wenn sie vom Wiedersehns-Gebell der anderen geweckt werden. Und wenn es Schietwetter ist, dann reicht ein 5 Minutengang in der Mittagszeit...wenn das dann nicht schon zu lang ist
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Alt 06.02.2009, 11:50   #14
roxy
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Wer würde gerne und freiwillig diesen Job annehmen :

Arbeitszeit von 8 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr
Einzelbüro, kein Kontakt zu anderen Mitarbeitenden
Job: Warten. Jeweils eine 1/2 Stunde Selbstbeschäftigung erlaubt, ansonsten keine Kommunikationsmitttel nach draussen und keine Unterhaltung
Mittagspause frei - Beschäftigung erwünscht

Stellt es euch bitte einfach mal vor, wie das so wäre...

Zitat:
Zitat von sovermali Beitrag anzeigen
Einige meiner Senioren verpennen oft den ganzen Tag. Und daß ich zwischendurch weg war, merken die erst, wenn sie vom Wiedersehns-Gebell der anderen geweckt werden.
Aber auch deine Senioren befinden sich in Gesellschaft der anderen Hunde, oder nicht?
Vielleicht darf man nicht vergessen, dass unsere Hunde hochsoziale und gesellschaftsliebende Hunde sind.

Zitat:
Zitat von Jeandy Beitrag anzeigen

Ab 5 Uhr ist natürlich vollste Aufmerksamkeit angesagt :) Ihr kennt das bestimmt.
Und wie ist es dann Abends mal noch mit Ausgehen und Freunde treffen und ähnliches? Diese Dinge sollten auch berücksichtigt werden...
__________________
Grüssle,
Petra & die Bande vom Hochrhein
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Alt 06.02.2009, 12:02   #15
sovermali
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Tja, auf Gesellschaft legen die meisten meiner Hunde wenig wert. Einige haben sogar "eigene" Zimmer, in denen sie liegen und sind dann sauer, wenn ein anderer Hund dieses betritt. Ich denke man kann das einfach nicht verallgemeinern. Denn natürlich habe ich auch einen Hund, der wie eine Klette an mir hängt - es gibt halt so ne und solche....
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Alt 06.02.2009, 12:52   #16
Jeandy
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Ich habe natürlich nichts gegen 2 kleine Hunde, oder einen mittleren und einen kleinen, sollte natürlich von der größe meiner Wohnung her für die hunde passen.

Ich gehe selten mal "shoppen" oder "in die disco"

Ich denke, es ist klar, dass NACH dem auslauf um 5 Uhr, der durchaus sehr lange dauern darf wenn's nach mir geht (auch in der dunkelheit und in der kälte,hab gegen die Dunkelheit einen echt guten Strahler, der alles und jeden erst einmal blendet xD), es durchaus vorkommen kann, dass ich mit einer freundin einen kaffee trinken werde. Da ich das aber eher selten mache und wir uns eigentlich immer mit hausbesuchen und senseokaffee begnügen, wird das nicht so oft vorkommen.

Auch bei gutem Willen kann man ja nicht 24 stunden für die Hunde/den Hund da sein. Ich denke, ein Stündchen am Wochenende sei mir manchmal gegönnt oder?

Ich finde die Idee von zwei Notfall Hunden super. Sollten halt wirklich nicht zu groß für die Wohnung sein denke ich.

Gibt es Leute die den Unterschied von 2 Hunden im Haushalt stark merken? Positiv wie negativ?

Danke :)
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Alt 06.02.2009, 13:02   #17
Marty
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Hi Jeandy,

ich gehöre auch zu der "Mindestens zwei Hunde" Fraktion Meine taube Lissy bleibt nicht alleine (damit meine ich mutterseelen alleine), aber mit den Jungs ist das kein Problem.

Zitat:
Zitat von Jeandy Beitrag anzeigen
Gibt es Leute die den Unterschied von 2 Hunden im Haushalt stark merken? Positiv wie negativ?
Tja, wie bei Kindern halt - mit einem Kind hat man "mehr Arbeit" als mit zweien, da die Kinder sich viel miteinander beschäftigen (wenn sie sich nicht gerade spinnefeind sind)

Bei Hunden ist es meist ebenso. Ist ein zweiter da, hat man einen Sozialpartner, und wenn er nur dazu da ist, gemeinsam im gleichen oder anderen Zimmer zu pennen ...

Meine 2 Cents
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Liebe Grüße

Martina

mit den Sternenfellkindern Flöckchen, Lissy und Pucki

Tempora mutantur nos et mutantur in illis - Die Zeiten ändern sich und wir uns mit ihnen (lateinisches Sprichwort)
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Alt 06.02.2009, 15:18   #18
Kim
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Bin bei dem Thema immer zwiegespalten. Generell finde ich 8 Stunden, auch wenn sie auf 2x4 verteilt sind, arg lange. Für einen einzelnen Hund kann das eine Ewigkeit sein. Bei vielen Tierschutzorgas bekommst Du aufgrund dessen keinen Hund, wohlbemerkt nicht bei allen aber bevorzugt werden schon Leute wo die Hunde nicht so lange allein bleiben müssen.

Natürlich muss jeder zugucken dass er sein Geld nach Hause schafft. Ich habe mir damals Kimba zugelegt weil ich nur halbtags gearbeitet hatte. Vorher hatte ich auch einen Vollzeitjob mit einer Stunde Pause und insgesamt 8 Stunden.Da kam für mich ein Hund nie in Frage, einfach weil es mir zu leid tat. Ich bin da aber auch zu weichpimpig.

Entgegen der anderen finde ich allerdings schon das es einen Unterschied macht ob ein Hund "sehend" oder "blind" alleine ist.

Mir scheint dass Du Dir viele Gedanken im Vorfeld gemacht hast, Dir bewußt ist dass die meiste Freizeit dann für den Hund drauf geht und Wetterlagen und Dunkelheit sind Dir egal. Wobei letzteres arg an den Nerven zehren kann wenn es in die Wintermonate geht.

Eins ist aber wirklich wichtig. Erlaubt Dir Deine Arbeit dass Du jederzeit frei nehmen kannst wenn mit dem Hund was ist? Sprich TA-Gang oder der Hund kann krankheitsbedingt nicht alleine bleiben darf? Das muss unbedingt mit dem Arbeitgeber geklärt sein.
__________________
liebe Grüße Heike mit
Jamie, Aston, Indiana und
den Katzen Coopa und Lenny
sowie 6 Hühner und 1 Hahn, 3 Kaninchen, 17 Schafe und 17 Rinder

Die Wahrheit siegt durch sich selbst. Eine Lüge braucht stets einen Komplizen.

(Epiktet)






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Alt 06.02.2009, 20:07   #19
Jeandy
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Ich denke, was das kalte, schlechte Wetter angeht, ich bin da ganz resistent Hab ja auch einen Doggy bei meinen Eltern, mit dem ich auch am Wochenende sehr oft durch den Odenwald trabe- egal bei welchem Wetter (obwohl es, wenn es schneit am schönsten ist).


Ich habe das Glück, zwar kein besonders tierlieben Cef zu haben, allerdings einen sehr sozialen. Er kennt meine Tierliebe und veralbert mich auch damit gerne, aber wenn etwas sein sollte kann ich mir immer kurzfristig frei nehmen.
Nicht nur, was Tierarzt betrifft, in der Firma gibt es tatsächlich eine Regelung, die besagt, dass man so und so viel freie (unbezahlt, aber okay) Tage, NEBEN den Urlaubstagen zur Verfügung hat. Ich glaube, dass sind so um die 20 (bis dato habe ich noch keine gebraucht)

Ich merke schon, die Meinungen sind zwiegespalten.
Ich selber bin mir ja auch nicht ganz sicher, möchte natürlich alles richtig machen

Was haltet ihr von einer Tiernanny? Hat einer von euch schonmal Erfahrung in dem Bereich gemacht? Wieviel zahlt man da im Monat? Und wäre es dann machbar(er)?

Kim, eine Frage noch:
Denkst du, es ist schwieriger einen blinden Hund alleine zu lassen, als einen tauben?
Und, ist es einfacher für zwei Hunde ob blind o. taub o. alt?
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Alt 06.02.2009, 21:02   #20
Kati
Koboldfan
 
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Huhu !

Ich finde auch, dass es immer auf den Hund ankommt und unter den gegebenen Umständen würde ich wohl eher zu einem älteren Semester tendieren.

Das Gleiche gilt für das Handicap - auch da gibt es ja solche und solche. Manche Dreibeiner beispielsweise brauchen weniger Bewegung, andere stehen Hunden auf vier Pfoten in nix nach (die Katja hat da alle Varianten in ihrem Rudel vertreten ... ).

Meine beiden Mädels waren ja nun nicht die dicksten Freundinnen (leider) und ich denke gerade während unserer berufsbedingten Abwesenheit, hat sich Jule eher unwohl (weil alleine mit der manchmal unberechenbaren Doddi) gefühlt.
Nachdem, was ich hier allerdings so mitbekommen habe, ist das wohl eher die Ausnahme und die meisten Hunde freuen sich über tierische Gesellschaft und genießen ihr Zusammenleben.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass auch ein Einzelhund (der alt genug und ausgelastet ist) die Zeit problemlos verschlafen wird - zumindest hatten wir damit bei unseren beiden Hunden, die ja auch jeweils alleine bei uns lebten, bzw. leben, nie Probleme.

Zusammenfassend denke ich, dass es keine pauschale Empfehlung gibt; Du solltest alle Für und Wieder abwägen und dann für Dich entscheiden.
Und ich finde es gut, dass Du Dir im Vorfeld so viele Gedanken machst !

Liebe Grüße
__________________
Kati mit Doddi im Arm und Jule im Herzen
"Die, die wir lieben, sterben nicht von uns weg.
Sie sterben in uns hinein und bleiben als Erinnerungen für immer bei uns !"

Geändert von Kati (06.02.2009 um 21:07 Uhr)
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