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Alt 05.02.2009, 11:33   #1
Jeandy
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Ich benutze den Link einfach mal als Vorwort

Hier also mein Vorhaben.

So sieht mein Zeitplan aus, der natürlich Grundvoraussetzung für einen Hund ob mit o. ohne Handicap ist.

Ich werde bald in eine 1 bis 2 Zimmerwohnung ziehen direkt im Dorf, in dem ich arbeite (ländliche Gegend). Das garantier dem Hund auch Mittags einen bis zu einstündigen Auslauf.

Ich habe morgens bis zu einer Stunde Auslauf und Beschäftigungszeit, also von 7 bis 8 Uhr.

Dann wäre der Hund, nach der Eingewöhnungszeit und für mich Urlaubszeit von 2 Wochen ersteinmal 4 Stunden vormittags alleine. Ich denke, das ist für einen Hund der das allein sein gelernt hat nicht das große Problem, oder?

Ab 12 Uhr hat Frauchen sich ein Brot geschmiert und dann gehts ab zum (bis zu) einstündigen Spazieren gehen.

Danach wäre der Hund wieder bis zu 4 Stunden allein.

Ab 5 Uhr ist natürlich vollste Aufmerksamkeit angesagt :) Ihr kennt das bestimmt.

Nun aber meine Fragen:

Ich denke, für eine vollberufstätige Frau sind diese Zeiten ganz okay oder?
Reichen diese Zeiten jedoch aus für einen Dreibeiner bzw. blinden Hund?

Bevor ich nun weiterführende Fragen stellen, erst einmal diese, wirklich essenziellen Fragen.

Danke im voraus
Jeandy
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Alt 05.02.2009, 13:08   #2
Marty
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Hi Jeandy,

Zitat:
Zitat von Jeandy Beitrag anzeigen
Reichen diese Zeiten jedoch aus für einen Dreibeiner bzw. blinden Hund?
Ich antworte jetzt einfach mal hab zwar keinen Blindi und auch keinen Dreibeiner, dafür ein taubes Nüsschen.

Aber mal ganz ehrlich, eigentlich ist es egal, welche Einschränkung ein Hund hat, denn sie sind alle doch irgendwie gleich

Ich würde eher erstmal die Frage nach dem Alter des Hundes stellen. So, wie Du den Tagesablauf beschreibst, qualifiziert sich auf jeden Fall ein älteres Modell für einen Welpen oder Junghund wären die 4 Stunden morgens und nachmittags alleine m.E. nach zu lang.

Alles andere hört sich doch prima an
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Liebe Grüße

Martina

mit den Sternenfellkindern Flöckchen, Lissy und Pucki

Tempora mutantur nos et mutantur in illis - Die Zeiten ändern sich und wir uns mit ihnen (lateinisches Sprichwort)
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Alt 05.02.2009, 13:40   #3
Jeandy
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Ich bin sehr gerne bereit auch einen älteren Hund mit o. ohne Behinderung aufzunehmen. Auch ältere Hunde haben tolle Charaktereigenschaften und haben eine Chance verdient.

Ich bin ganz wuselig und informiere mich schon den ganzen Tag über Tierschutz, verschiedene Behinderungen und Einschränkungen.

Gibt es eine spezifische Seite, zum Beispiel für Dreibeinige Hunde - Alte Hunde- etc. auf der ich mir viele Hunde anschauen kann, vielleicht sogar in HESSEN?

Das wäre toll.

Jeandy
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Alt 05.02.2009, 14:10   #4
Marty
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Zitat:
Zitat von Jeandy Beitrag anzeigen
Gibt es eine spezifische Seite, zum Beispiel für Dreibeinige Hunde - Alte Hunde- etc. auf der ich mir viele Hunde anschauen kann, vielleicht sogar in HESSEN?
auf der "spezifischen Seite" biste eigentlich schon ...

Schau Dir mal hier diesen Thread an:

http://www.behinderte-hunde-forum.de...play.php?f=222

Da sind ein paar Homepages von Mitgliedern hier. Informationen, Fotos und teilweise auch Filchem über dreibeinige Hunde findest Du auf den HPs von Kati und Steffi, auf Heikes (Kim) HP geht es u.a. auch über blinde Hunde.

Dann gibt es hier noch die Rubrik "Fotos" sowie "Videos" und auch spezielle Rubriken für Dreibeiner, alte Hunde und blinde Hunde.

Schau Dich hier bei uns mal bei einer Tasse Kaffee (Tee) gemütlich um ...

Achja, fast vergessen ... - auf unserer Homepage www.behinderte-hunde.de sind Erfahrungsberichte, schau da doch auch mal rein ...

Und wenn Du nach Hunden suchst, die ein Zuhause suchen, haben wir ebenfalls auch eine Rubrik "Handicap Hunde suchen ein Zuhause".

Auch beim ZERGportal sind eine Menge Handicap Hunde eingestellt. Dahin kommst Du über einen Link auf unserer Homepage
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Martina

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Alt 05.02.2009, 14:35   #5
skyline
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Hallo Jeandy,

ich habe zwar einen Blindflieger, der seit März letzten Jahres bei uns lebt, aber meine Erfahrungen mit ihm sind sicher nicht auf andere blinde Hunde zu übertragen, denn Sky ist ja nicht nur blind.

Eine Eingewöhnungszeit von 2 Wochen hätte bei uns nie gereicht, ich konnte 6 Wochen das Haus kaum verlassen, aber wie gesagt, er hatte so viele Baustellen.

Heute bleibt Sky problemlos allein, allerdings muss man dabei bedenken, dass er nicht wirklich allein ist, denn hier leben ja noch zwei andere Hunde.
Die größten Probleme mit dem Alleinbleiben hat auch heute noch mein sehender Aussie.

Sicher gibt es auch blinde Hunde, die gut allein bleiben können, ich denke, es kommt einfach auf den Hund an und ich bin überzeugt davon, dass Du spüren wirst, wenn Dir DER RICHTIGE Hund begegnet.
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Liebe Grüße
Petra mit dem gemischten Doppel Unkas und Makawi sowie Sky (blind) und Jette (taub)

Für Trixi, unvergessen:
Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen.
(Albert Schweitzer)


"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." (Antoine de Saint-Exupéry)
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Alt 05.02.2009, 21:15   #6
Kelly
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Zitat:
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Eine Eingewöhnungszeit von 2 Wochen hätte bei uns nie gereicht, ich konnte 6 Wochen das Haus kaum verlassen, aber wie gesagt, er hatte so viele Baustellen.
Bei uns hat zwei Tage gereicht (Kelly ist blind), aber wir haben zugegebenermaßen auch einen sehr gutmütigen Hund.
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Alt 06.02.2009, 00:04   #7
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Sag ich doch, unsere Erfahrungen sind sicher nicht auf andere blinde Hunde zu übertragen .
Ich glaube auch nicht, dass es eine Rolle spielt, ob der Hund blind ist oder dreibeinig, es kommt einfach auf den Hund an.
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Alt 06.02.2009, 00:24   #8
Lea
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ich denke auch das kommt auf den Hund an!Unsere Zwei kamen mit 3 und mit 9 Jahren zu uns und konnten direkt nach ein paar Tagen schon allein bleiben.
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Liebe Grüße Andrea+Gizmo(3j+taub)
RBB:meine geliebte Lea(Hörnix+12j)+Fay(Hörnix+13j)+Zini(12j)Bounty(18 j)+Iceb ärchen(Hörnix+14j)

Taube Hunde sind wie ungeschliffene Diamanten, man muss nur die Zeit und Geduld aufbringen,sie zu formen.
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Alt 06.02.2009, 00:31   #9
roxy
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Ich finde 8 Stunden alleine sein an fünf Tagen in der Woche - auch wenn die Mittagspause für Beschäftigung genutzt wird - für einen einzeln gehaltenen Hund (egal ob handicapiert oder nicht) sehr lange.

Ich persönlich würde das nicht tun. Für mich wäre unter diesen Umständen die Voraussetzung, dass (mindestens) zwei Hunde da wären, die sich Gesellschaft leisten können...
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Grüssle,
Petra & die Bande vom Hochrhein
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Alt 06.02.2009, 09:59   #10
Gabi Kröger
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Hmmm... auch wenn ich mich jetzt in die Nesseln setze...

...ich verstehe nicht so ganz, was immer um das Alleinlassen für´n Wirbel gemacht wird (egal ob Handicap oder nicht).

Wir haben Gina ja nun als Welpe und wir auch noch Anfänger bekommen und nach einer Eingewöhnung von ca. 2-3 Wochen, natürlich nach langsamen Üben, bereits für 4-5 Stunden allein lassen können. Stubenrein war sie und sie hat sowieso die meiste Zeit geschlafen (normal für Welpi, oder?). Ich bin am Anfang auch immer in der Mittagspause mit ihr rausgegangen, habe ordentlich mit ihr gespielt, ihr kleine Aufgaben gegeben und sie richtig schön ausgelastet

Ich denke, du bist nicht weit weg, kannst dich in deiner Mittagspause richtig gut um "Hundi" kümmern und dann bist du ja auch bald wieder ganz für sie da

Ich bin der Meinung, Hundi kann und muss alleinbleiben können. Alles eine Sache der Übung und Gewöhnung. Wenn er dann vl. noch ´ne kleine Beschäftigung für die Zeit bekommt, geht´s auch.

Man darf nicht vergessen - irgentwo muss das Geld ja nun mal herkommen.

So - und jetzt haut mich
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Liebe Grüße aus dem Norden senden

Gabi und Gina (Täubling), Frank und Teddy, auch die Kitty´s Lucy und Sammy - Cenny für immer im Herzen dabei...
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