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Alt 04.11.2007, 21:50   #1
Kim
Strubbel
 
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Standard An alle Halter von blinden Hunden - Fragenkatalog

Ich habe ein paar Fragen die ich im folgenden aufzähle und numeriere. Es wäre super wenn Ihr mir diese kurz beantworten würdet, bitte bei Antwort immer die Nummer mit aufschreiben. Wozu ich das brauche steht in einem separaten Thread.

  1. Alter des Hundes
  2. Name des Hundes
  3. Wann erblindet? (Alter)
  4. Wodurch erblindet?
  5. Gab es Probleme direkt nach der Erblindung?
  6. Probleme oder Grenzen im Haus/Wohnung
  7. Probleme oder Grenzen beim spazieren gehen
  8. Wie reagieren andere Leute? (Vorurteile und wie entkräftet ihr diese)
  9. Gibt oder gab es Probleme mit Eurem blinden Hund gegenüber anderen Hunden?
  10. Wie beschäftigt Ihr Euren blinden Hund?
  11. Wenn ihr eine Art Hundesport macht, wo liegen da die Grenzen?

    Lieben Dank schonmal vorab für eine Antwort. [img][/img]
__________________
liebe Grüße Heike mit
Jamie, Aston, Indiana und
den Katzen Coopa und Lenny
sowie 6 Hühner und 1 Hahn, 3 Kaninchen, 17 Schafe und 17 Rinder

Die Wahrheit siegt durch sich selbst. Eine Lüge braucht stets einen Komplizen.

(Epiktet)






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Alt 04.11.2007, 23:27   #2
Usch
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Standard Re: An alle Halter von blinden Hunden - Fragenkatalog

ähm, hier hin oder per PN an dich? [img][/img]
__________________
Liebe Grüße

Usch
mit Elli im Arm und Romeo und Lunes im Herzen

Es häufen sich die Begebenheiten, deretwegen ich mir wünschte, Noah und seine Sippe hätten damals das Schiff verpasst (Mark Twain)
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Alt 05.11.2007, 09:13   #3
Ina
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Standard Re: An alle Halter von blinden Hunden - Fragenkatalog


Huhu,
hier nun mein Versuch die Fragen zu beantworten:

1. geboren 23.11.1991 (geschätzt)
2. Dolly (eigentlich Dolores [img][/img] )
3. ist nicht genau bekannt
4. Dolly leidet an trockenen Augen, was leider medizinisch nicht versorgt wurde und somit
leider zur Erblindung führte.
5. ist nicht bekannt da sie bereits blind zu mir kam
6. keine, ausser, daß sie keine Treppen runter läuft, was ich aber nicht als Problem
bezeichnen würde.Treppen rauf läuft sie von anfang an.
7. keine, ausser das Dolly nicht lange laufen mag, aber das hat nichts mit ihrer Blindheit zu
tun.
8. nur wenige reagieren negativ und meinen ob nicht einschläfern besser für den "armen,
alten" Hund wäre - inzwischen ignoriere ich solche Äusserungen oder Dolly stimmt diese
Menschen kurzerhand selbst um indem sie sich gut gelaunt und spielfreudig präsentiert.
Seit sie das Blindenhalstuch trägt, scheint ihre Behinderung irgendwie nicht mehr so
negativ zu wirken und mehr Leute suchen das Gespräch mit mir, sind ehrlich interessiert
und positiv.
9. Dolly ist sehr kontaktfreudig und verträglich, mit gleich grossen Hunden will sie direkt
spielen.
Hunde die wild herumspringen werden von ihr heftig angezickt, weil sie eben nicht
sieht was da genau abgeht.
Manche Hunde werten Dollys Annäherungen leider als Angriff, da sie schnurstracks
auf diese zuläuft um zu erschnüffeln wer da ist, dabei "starrt" sie die Hunde natürlich
an und manche fühlen sich dadurch bedroht.
10.Als Dolly hier frisch eingezogen war, hat sie Spielzeuge eingesammelt und heftig
verteidigt, weil sie wohl angst hatte, daß ihr jemand was weg nimmt. Inzwischen liebt
sie kleinere Zerrspiele mit ihrer geliebten Plüschschlange, verteidigt auch nichts mehr, weil
sie weiß, daß ihr niemand etwas streitig macht.
Leckerchensuchspiele mag sie auch ab und an.
11.Hundesport machen wir nicht, da Dolly ja schon ein Oldie ist.

Das wars von uns.
LG
Ina
__________________
Werte eine Behinderung nicht als Makel sondern nimm sie als Herausforderung an.
(c)Ina
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Alt 05.11.2007, 20:57   #4
Anke und Nadja
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Beiträge: n/a
Standard Re: An alle Halter von blinden Hunden - Fragenkatalog

Hallo, versuche deine Fragen zu beantworten
1. 04.03.1994 (geschätzt)
2. Nadja
3. Herbst 2006
4.Netzhautdegeneration (SARD)
5.ja: sehr unsicher, Durchfall infolge Stress, blieb nicht mehr allein irgendwo (rennt ständig hinterher), lief gegen Möbel und Türen
6. darf nichts stehen lassen (rennt dagegen bzw. stolpert), Treppen
7.stopert öfters, Bordsteine, Gullis, anfangs Fußwegsteine gemieden; läuft mittlerweile aber problemlos und weitgehend sicher auf allen Untergründen (Stadt, Wald, Feld)
8. Reaktion ist sehr unterschiedlich, von Bedauern bis zu "Tierquälerei", die meisten sind aber freundlich und aufgeschlossen; komme mit den Leuten ins Gespräch, ansonsten werden unpassende Kommentare ignoriert
9. Hund reagiert auf fremde Artgenossen abweisend (grummelt), besonders bei plötzlicher Begegnung; gab leider auch schon aggressive Überfälle, so daß ich meinen Hund "retten" mußte; beim gemeinsamen Spaziergang mit "Angewöhnunszeit" absolut problemlos, auch auf dem Hundeplatz problemlos, kann zum Schluß auch in der großen Gruppe mitlaufen
10. Unterordnung und z.T Dogdancing; überwiegend Suchspiele, besonders Zielobjektsuche (ZOS) = Suche von Kleingegenständen anhand des Geruchsmusters, Leckerlisuche, aber auch Apportieren über kurze Strecken; ein Spaziergang ist für einen blinden Hund schon aufregend genug
11. haben früher Agility und DogDancing gemacht, das Hauptproblem ist die Kommunikation (Körpersprache fehlt), leider nur noch über Worte möglich (nutze oft den Clicker zur Bestätigung), Futter geht auch, lenkt aber den Hund sehr ab; unser Sport is das oben genannte ZOS

Viele Grüße Anke und Nadja
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Alt 05.11.2007, 21:05   #5
Vera
Spiki-Fan
 
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Standard Re: An alle Halter von blinden Hunden - Fragenkatalog

Huhu und los gehts:

1.) 8 Jahre

2.) Dana

3.) mit 6,5 Jahren

4.) SARD, plötzliche Netzhautablösung

5.)
a) total verunsichert
b) Angst und Panik
c) Gleichgewichtsstörungen
d) Verdauungsprobleme
e) Konflikte mit Zweithund (Spiki)
f) Schlafstörungen
g) Unruhe + Nervösität
h) kein Wedeln, kein Markieren

6.)
a) nach dem Schlafen, oft orientierungslos und nicht sofort ansprechbar
b) beim ersten morgentlichen Wiedersehen zwischen Dana und Spiki muss
ich besonders aufmerksam sein, sonst entwickelt sich schnell eine Beißerei,
Dana muss erst in aller Ruhe, Spiki abgeschnüffelt haben, dannach hat der
Kleine Narrenfreiheit
c) Möbel nicht verstellen, alles hat seinen festen Platz

7.)
a) bei Regen, Schnee und/oder starkem Wind belebte Straßen passieren, Verhalten
normalisiert sich sofort, wenn wir in ruhigere Gebiete gelangen
b) ca. nach 30 Minuten Freilauf, läßt Dana´s Konzentration stark nach, so das ich
ihr mit der Leine wieder Sicherheit geben muss
c) Freilauf mit mehreren Hunden und ihren Haltern

8.)
a) an belebten Straßen, "oh, der arme Hund...", negative Äußerungen kann ich
heutzutage komplett ignorieren...manche Menschen sind und bleiben eben
unbelehrbar...
b) in der freien Natur, "was, dieser Hund ist doch nicht blind, der kann doch sehen..."
bei positiven Äußerungen und echtem Interesse erzähle ich sehr gerne über Dana

9.) Es gibt leider nur noch sehr wenige Hunde, die Dana akzeptiert und sie nicht sofort auf
Angriff geht, hier hat aber sicherlich Spiki auch eine tragende Rolle...

10.) suchen, zerren, bringen, klettern, verstecken, schwimmen, Spiki jagen...
Gehorsamsübungen.....schmusen, kuscheln, Vertraut sein....

11.) nein

LG
Vera
__________________
Liebe Grüße von Vera
mit
dem kleinen, gehbehinderten JRT-Rüden Spiki (PL operiert) und
Dana, meiner blinden
Hündin ( † 12.11.09 um 18.45 Uhr ) • Dana, I miss you so much •

"
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.“ (Aldous Huxley)

Vera ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.11.2007, 00:05   #6
MASSA
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Beiträge: n/a
Standard Re: An alle Halter von blinden Hunden - Fragenkatalog

Hallo KIM


gerne, hier meine Antworten auf Deine Fragen:


1. Alter des Hundes - ca.9 Jahre und Mischling

2. Name des Hundes - SAMMY

3. Wann erblindet? (Alter) - ca. 9 Jahre

4. Wodurch erblindet? - SARD

5. Gab es Probleme direkt nach der Erblindung?
- Anrempel/ Kopfstoßen/Orientierungsstörung

6. Probleme oder Grenzen im Haus/Wohnung
- Hundi musste die Örtlichkeit neu erlernen und "sich nochmal einfügen" in die
täglichen Lebensabläufe. Seine "Bewegungen" sind stark verlangsamt.
Nach der Ruhephase/und Schlafen dauert es etwas bis seine
Örtlichkeit- Wahrnehmung wieder voll funktioniert, er die Tür wieder findet ohne
anzustoßen.

7. Probleme oder Grenzen beim spazieren gehen
- SAMMY kann nicht mehr zum Horizont rennen und nicht mehr Krähen aufscheuchen,
weil er die Sehfähigkeit dafür nicht mehr hat.
Fahrradtouren sind (noch) zeitlich begrenzt, ebenso ist das Lauf-Tempo erheblich
reduziert. Früher, normal bis ca.20 km ,und jetzt nur bis ca. 13 km.
Ich muss vorausschauend und rechtzeitig Ihn lenken/stoppen/zurückholen/vorlaufen
lassen(hat er "vorher" faßt ALLES alleine gemacht),
damit er nicht in Fußgänger,Jogger und andere Hunde hineinrennt,
parkende Auto "übersieht" und Alarm auslöst.

8. Wie reagieren andere Leute? (Vorurteile und wie entkräftet ihr diese)
- Bis auf zwei Hundehalter, durchweg freundlich bis gelegentlich betüddelnd.
Meist sehr erstaunt weil er sooo lebhaft ist, und meine gegebenen Aufforderungen
sofort erfüllt.

9. Gibt oder gab es Probleme mit Eurem blinden Hund gegenüber anderen Hunden?
- Wenn mein SAMMY andere Hunde anremmpelt, in diese hineinrennt.
Kommt er Hunden zunahe die Ihren Ball/Stock/Beute verteidigen, reagieren einzelne
Hunde kurrend bis Angriff-starten.

10. Wiie beschäftigt Ihr Euren blinden Hund?
- Wenn möglich tägliche Spaziergänge / Fahrrad-Touren freilaufend/NASENARBEIT:
Apportieren/Schlepp-Fähten arbeiten/Mantraling.
Grundsätzlich wird SAMMY wie vor seiner Blindheit behandelt, um ein hohes Maß
an "Normalität" wieder zu erreichen.
Nur an verkehrsreichen Stellen wird er sicherheitshalber angeleint,
oder dann wenn seine Konzentrationsfähigkeit und Nasen-Leistung erkennbar
nachlässt.

11. Wenn ihr eine Art Hundesport macht, wo liegen da die Grenzen?
- Sein Lauftempo ist erheblich reduziert weil nur ca. 13 km schnell.
- Bäume und Sträucher müssen sehr rechzeitig erfasst und Ihn darum herum gelenkt
werden.
- Über Gräben einen Satz machen/ Geländekanten nicht rechtzeitig wahrnehmen
können und hinunterfallen.
- Flach im Wasser liegende Gegenstände finden/erwinden dauert erheblich länger
sodass der Hund bei kalten Wassertemperaturen nur einen/wenige Gegenstände
heraus holen kann.
Um in die Richtung anschwimmen zu können muss er das aufklatschen des geworfenen
Gegenstandes hörend wahrnehmen können, und das kann er nicht wenn andere
Hunde Wassergeräusche genau dann verursachen wenn der Gegenstand aufschlägt.

WUFF



MASSA und sein SAMMY
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Alt 06.11.2007, 11:43   #7
Beate
♥Blindfischmutti♥
 
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Standard Re: An alle Halter von blinden Hunden - Fragenkatalog


1. Alter des Hundes 8 Jahre

2. Name des Hundes Lucky

3. Wann erblindet? (Alter) von Geburt an

4.Wodurch erblindet?
Als Grund wurde mir gesagt das er aus einer Massenzüchtung kommt und sich seine Augen nicht entwickelt haben. Rechts war gar kein Auge vorhanden, sondern nur ein undefinierbares Etwas, was entfernt wurde und das Auge wurde zugenäht. Das linke Auge ist auch nicht normal, brauchte aber nicht entfernt werden.

5. Gab es Probleme direkt nach der Erblindung? Habe keinen Vergleich

6. Probleme oder Grenzen im Haus/Wohnung
KEINE, wenn man alles so lässt wie es ist. Umstellen der Möbel sind möglichst zu vermeiden!

7. Probleme oder Grenzen beim spazieren gehen?
Laute Geräusche, wenn er sich erschreckt will er nicht weitergehen. Ansonsten keine, solange ich ihn auf Gefahren hinweise.

8.Wie reagieren andere Leute? (Vorurteile und wie entkräftet ihr diese)
Meistens merken die Leute es gar nicht . Wenn ich es sage, haben wir schon alle Reaktionen gehabt, Mitleid, Erstaunen und natürlich die Reaktion, das der Hund keine Lebensqualität hat und man ihn besser einschläfern lassen sollte. Zu 99% können wir die Leute aber überzeugen, das es dem Hund an nichts fehlt, wenn sie ihn eine Weile beobachtet haben wie gut er mit der Behinderung klar kommt, schwenkt das Mitleid in Bewunderung. um

9. Gibt oder gab es Probleme mit Eurem blinden Hund gegenüber anderen Hunden?
Als Welpe hatte Lucky große Problem, da Rüden ihn immer sehr schnell verjagt haben oder sich dominant über ihn gestellt haben. Er wurde sogar des öfteren gebissen ohne das er irgendwie eine Aggression gegenüber den erwachsenen Hunden zeigte. Hündinnen dagegen gingen sehr vorsichtig mit ihm um, das sich sogar die Halter wunderten wie vorsichtig ihre Hündin sein kann. Jetzt ist es so das nicht mehrere Hunde auf einmal an ihn ran können, das verunsichert ihn total, da fühlt er sich in die Ecke gedrängt und fängt Streit an. Na ja und das übliche Problem Rüde gegen Rüde.

10.Wie beschäftigt Ihr Euren blinden Hund? .. Ballspielen, Zerrspiele, Vorzugweise mit einem Handtuch, er liebt das Geräusch, wenn das Handtuch zerreißt, Nasenarbeit (Suchspiel) Kauknochen knabbern, aber nur wenn ich ihm den Knochen festhalte, er macht das sehr selten alleine.

11.Wenn ihr eine Art Hundesport macht, wo liegen da die Grenzen?.....kein Hundesport


Anhang:
Was mich bei Lucky erstaunt hat, war das er doch irgendwann anfing das Bein zu heben, ich war immer in dem Glauben, das Hunde sich das abkucken, genauso wie mit den Beschwichtigungssignalen, die hat er auch drauf, er fordert auch Czäsar mit Forderpfoten runter und Hintern hoch zum spielen auf . Es war für mich doch erstaunlich wie viel bei einem Hund von Natur aus festgelegt ist, ohne es auch nur einmal gesehen zu haben.
__________________
Liebe Grüße
Beate
mit Lucky im Herzen † 12.01.2012

Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. (Christian Morgenstern)
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Alt 10.11.2007, 17:08   #8
Karin
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Standard Re: An alle Halter von blinden Hunden - Fragenkatalog

Hallo, dann will ich es mal versuchen

1) geschätzte 10 Jahre, kann aber auch älter sein.

2) Martha

3) Februar 2006 Augenentfernung, Erblindung nach und nach des noch vorhandenen
Auges, Sehfähigkeit unklar.

4) akutes Glaukom

5 ) Anfangsschwierigkeiten mit der Orientierung

6 )Zeitweise nach Schlafen Schwierigkeiten, läuft dann schon mal gegen Gegenstände.

7) in der Stadt laufen wir selten, und dann nur an der Leine. Unsere Runden drehen wir im
Kottenforst ohne Leine. Kann sich gut dort zurechtfinden, läuft allerdings meistens hinter mir. Kommen Hundekumpel zur ihr, dann steht sie stramm und wartet schwanzwedelnd ab und freut sich.

8)Unterschiedlich. Mitleidig, teilnahmsvoll aber auch schon mit Schrecken. Auf der Hundewiese ist sie der absolute Liebling der Hundebesitzer, da Martha anstatt zu spielen von einem zum anderen geht und sich Streicheleinheiten abholt.
Öfters höre ich im vorbeigehen von fremden Leuten :Die hat ja nur ein Auge, der arme Hund.

9) Ja, seit Martha behindert ist, kann sie nicht mehr im Rudel laufen und auf der Hundewiese muss ich aufpassen, daß nicht zu viele um sie herum springen. Dann wird sie unsicher und versucht die Hunde, die sie ja nicht richtig sieht, wegzuschnappen. Die Gefahr besteht, wenn ich sie in der Situation am Halsband nehmen will oder anfasse, daß sie das leider nicht zuordnen kann. Schnappte aus diesem Grunde auch schon nach mir ind dieser Situation.
Gehe nach Möglichkeit diesen Situationen von vorneherein aus dem Weg.
Sind sehr viele laute und verschiedene Geräusche, bekommt sie Panik und will weg.

10) Leckerliesuchspiele, natürlich ausgedehnte Spazierggänge. Kauknochen, leider habe ich noch nicht gefunden, wo ein Doggengebiss etwas länger mit zu tun hat.

11) Kein Hundesport



LG
Karin
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Alt 10.11.2007, 17:13   #9
Usch
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Standard Re: An alle Halter von blinden Hunden - Fragenkatalog

1. Alter des Hundes: ca. 8 Jahre

2, Name des Hundes: Elli

3. Wann erblindet? (Alter): mit ca. 5 1/2 Jahren

4. Wodurch erblindet? Neosporose

5. Gab es Probleme direkt nach der Erblindung? Die ersten Tage waren schlimm, da sie überall anstieß. Sie hat sich aber erstaunlich schnell daran gewöhnt.

6. Probleme oder Grenzen im Haus/Wohnung: null, wenn man nichts rumstehen lässt, was da vorher nicht war

7. Probleme oder Grenzen beim spazieren gehen: keine. Sie verläßt sich völlig auf mich. Wenn sie irgendwo hin will, dann macht sie das auch, egal, wie schwierig der Boden ist.

8. Wie reagieren andere Leute? (Vorurteile und wie entkräftet ihr diese): das Übliche. Wenn sie dann Elli sehen, ist ganz schnell Ruhe. Leute, die sie schon länger kennen, merken gar nicht mehr, daß sie blind ist.

9. Gibt oder gab es Probleme mit Eurem blinden Hund gegenüber anderen Hunden? Ja. Elli ist bei Hundebegegnungen sehr unsicher und hat eher Angst. Daher bellt sie dann ziemlich und wird richtig sauer.

10. Wie beschäftigt Ihr Euren blinden Hund? Nasenarbeit, intelligentes Spielzeug, Suchspiele jeder Art

11. Wenn ihr eine Art Hundesport macht, wo liegen da die Grenzen? da Elli Koordinationsprobleme in den Hinterbeinchen hat, machen wir keinen Hundesport

__________________
Liebe Grüße

Usch
mit Elli im Arm und Romeo und Lunes im Herzen

Es häufen sich die Begebenheiten, deretwegen ich mir wünschte, Noah und seine Sippe hätten damals das Schiff verpasst (Mark Twain)
Usch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.11.2007, 17:51   #10
Lore_1940
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Standard Re: An alle Halter von blinden Hunden - Fragenkatalog

Hallo,

1.) 10 Jahre
2.) Shanti
3.) keine Information
4.) keine Information
5.) Keine Information
6.) In der Wohnung überhaupt keine Probleme, ich merke gar nicht, dass sie blind ist.
7.) An der Leine keine Probleme, würde ohne Leine an Bäumen und Hauswänden anstoßen.
8.) Keine Vorurteile der Menschen
9.) Wenn ein Hund ganz langsam kommt ist oK, wenn er schneller kommt, dann bellt sie.
10.) ich spiel mit ihr auf dem Boden oder auf dem Bett
11.) Ich mache keinen Hundesport, aber obwohl mein Hund nur 25 cm ist, hüpft sie ohne Angst von jeden Bett oder Stuhl herunter und auch hinauf.

Liebe Grüße Lore
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