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Alt 25.06.2012, 11:16   #1
Sisah
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Standard Gestresster Hund beim Tierarzt

Sammy -wie schon im Blinde-Hunde-Unterforum angedeutet- mag keine Tierarztbesuche mehr. Nachdem ihm am Samstag die Tamponaden aus der Augenhöhle gezogen wurden zeigt er große Stresssymptome bei der Tierärztin. Am Wochenende blaffte er sie zweimal an, ließ sich dann aber ruhig eine Schmerzspritze verpassen, weil wir so taten als ob nichts gewesen wäre. Allerdings ließ er Urin unvermittelt ab, was er noch nie bei einer Spritze und Fiebermessen getan hat.
Heute, es gab wieder eine Spritze, weil er das Schmerzmittel per Nahrung nicht aufnimmt, knurrte er zwei Mal drohend, was sich bei einem Schäferhund-Mischling ziemlich imposant anhört.
Wie kann ich meinen Sammy beruhigen und beschwichtigen? Er hat noch nie Aggressionen gegenüber einem Menschen gezeigt! Er jammerte bisher immer nur, wenn ein Mensch ihm versehentlich zu nahe kam.
Liebe Grüße
Sisah
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Alt 25.06.2012, 11:40   #2
Marty
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Hi Sisah,

das ist ein sehr schwieriges Thema und ohne Sammy zu kennen ist es schwierig, Ratschläge zu geben.

In meiner früheren Klinik machte mein Flöckchen einmal durch die unsensible Art eines Tierarztes schlechte Erfahrung. Da ich mich vorne um Flöckchen kümmerte, bekam ich nicht mit, dass er hinten von dem TA eine Spritze bekam, die wohl sehr schmerzhaft war ... Ich war stinkwütend, aber das Kind war leider in den Brunnen gefallen ...

Seitdem ist Flöckchen ein sehr schwieriger Patient.

Dass wir seitdem dort nicht mehr hingehen, versteht sich von selbst. Die Ärzte in meiner jetzigen Klinik informieren über jeden Schritt und es wird mit dem Hund nicht einfach mal eben irgendwas gemacht ...

In unsere jetzige Klinik geht er ohne Probleme, ist freundlich zu den TÄs, nur Behandlungen/Untersuchungen sind halt ein bissel schwierig.

Ich habe angefangen, meine Hunde langsam und behutsam an einen Nylonmaulkorb zu gewöhnen. Wir ziehen diesen Maulkorb nun bei allen Dreien bei jeder Behandlung/Untersuchung an, egal wie kurz und harmlos sie auch sein mag. Für die Hunde ist es mittlerweile normal und es stört sie nicht und es hat den Vorteil, dass ich nun auch viel entspannter bin, ebenso die TÄ und das überträgt sich nun auch langsam aber sicher auch auf Flöckchen ...

Im Augenblick wird das sicherlich bei Sammy wegen der Augen-OP nicht gehen, aber vielleicht ist es eine Option für die Zukunft, wenn das Angstverhalten darüber hinaus anhält ...

Es tut mir so leid, dass Sammy nun so viel schlechte Erfahrungen machen musste und ich hoffe, dass er aufgrund seines Alters das irgendwann vergessen kann ...
__________________
Liebe Grüße

Martina

mit den Sternenfellkindern Flöckchen, Lissy und Pucki

Tempora mutantur nos et mutantur in illis - Die Zeiten ändern sich und wir uns mit ihnen (lateinisches Sprichwort)

Geändert von Marty (25.06.2012 um 11:58 Uhr)
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Alt 25.06.2012, 13:13   #3
LuckyTino
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Lucky hatte und hat Angst vor dem Tierarzt, zu den Hochzeiten seiner Schilddrüsenunterfunktion hatte er ja Angst vor allem und Jedem außer mir.

Damals mussten wir beim Tierarzt umfangreiche Untersuchungen machen, um herauszufinden was ihm fehlt, seitdem ist es noch schlimmer geworden. (Am schlimmsten ist das Rasieren der Einstichstelle vor dem Blutabnehmen, da fängt er regelmäßig an zu jammern. Blutabnehmen selbst ist kein Problem.)

Die erste Aktion war auch, ihn an einen Maulkorb zu gewöhnen, so waren wir Menschen schon mal viel entspannter. Außerdem hebe ich ihn beim TA auf den Tisch und halte ihn fest (habe mir zeigen lassen wie es geht). Seidem tut er immer so, als wäre er gar nicht da, aber zittert auch nicht mehr.

Beim letzten Besuch hat er seine Schnauze, so weit das mit Maulkorb geht in meine Halsbeuge versteckt und seinen Kopf ganz fest auf meine Schulter gelegt und mir am Schluss sogar das Ohr geschleckt. Trotz Impfung.

Ich war gerührt von so viel Vertrauen...., dafür haben wir die letzten 6 Jahre gearbeitet.
__________________
Viele Grüße
LuckyTino


...es heißt, wer auch nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt....
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Alt 25.06.2012, 15:30   #4
Marty
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Zitat:
Zitat von LuckyTino Beitrag anzeigen
Außerdem hebe ich ihn beim TA auf den Tisch und halte ihn fest (habe mir zeigen lassen wie es geht).
Ja, so mache ich es auch ...

Zitat:
Beim letzten Besuch hat er seine Schnauze, so weit das mit Maulkorb geht in meine Halsbeuge versteckt und seinen Kopf ganz fest auf meine Schulter gelegt und mir am Schluss sogar das Ohr geschleckt. Trotz Impfung.

Ich war gerührt von so viel Vertrauen...., dafür haben wir die letzten 6 Jahre gearbeitet.
Das ist schön ... und bestätigt auch, dass der Weg richtig war ...
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Liebe Grüße

Martina

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Alt 25.06.2012, 19:39   #5
Sisah
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Hallo Marty
Zitat:
Zitat von Marty Beitrag anzeigen
Hi Sisah,


In meiner früheren Klinik machte mein Flöckchen einmal durch die unsensible Art eines Tierarztes schlechte Erfahrung. Da ich mich vorne um Flöckchen kümmerte, bekam ich nicht mit, dass er hinten von dem TA eine Spritze bekam, die wohl sehr schmerzhaft war ... Ich war stinkwütend, aber das Kind war leider in den Brunnen gefallen ...
Hm. so macht unsere momentane Tierärztin das auch, und zwar blitzschnell. ist vielleicht aus Selbstschutz auch besser so. So sieht der Hund wenigstens auch nicht, woher der Piecks kommt. Spritzen waren eigentlich auch nie ein Problem für Sammy, die steckte er stets ohne Mucks weg.

Zitat:
Ich habe angefangen, meine Hunde langsam und behutsam an einen Nylonmaulkorb zu gewöhnen.
Maulkorb oder Halty ist Sammy gewöhnt, das nahm er bisher gelassen hin. Aber wie du sagst, das geht momentan überhaupt nicht.


Zitat:
Es tut mir so leid, dass Sammy nun so viel schlechte Erfahrungen machen musste und ich hoffe, dass er aufgrund seines Alters das irgendwann vergessen kann ...
Ich bin auch ganz geknickt darüber, was Sammy alles über sich ergehen lassen muss. Was ich bisher über ihn gelernt habe, ist dass er sich genau an Orte erinnert, wo ihm was Stressiges passiert ist. Dann ist er immer sehr aufgeregt und für mich nicht unbedingt kontrollierbar., z. B. bellende Hunde hinter dem Zaun lassen ihn ausrasten ( ich gehe dort nur mit Halty)...aber Menschen gegenüber war wie gesagt noch nie etwas.
Als ichmal mit Kindern unterwegs war, drehte ihm ein Mädchen völlig distanzlos an der Nase herum....er blieb so etwas von cool...
Mal sehen, wie er morgen drauf ist bei der TÄ, aber die ist auf der Hut. Bisher war er ein Engel, sagt sie, selbst beim Tamponadeziehen!
LG
Sisah
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Alt 25.06.2012, 19:53   #6
Sisah
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Zitat:
Zitat von LuckyTino Beitrag anzeigen

Damals mussten wir beim Tierarzt umfangreiche Untersuchungen machen, um herauszufinden was ihm fehlt, seitdem ist es noch schlimmer geworden. (Am schlimmsten ist das Rasieren der Einstichstelle vor dem Blutabnehmen, da fängt er regelmäßig an zu jammern. Blutabnehmen selbst ist kein Problem.)
Oh je, der ist dann aber sehr sensibel. Sammy war schon mal in einer Narkose, kennt also das Prozedere. Impfen, Zugang legen, Fiebermessen, Augenuntersuchungen...alles hat er mit links erledigt, und ist bei allen Folgeuntersuchungen stets freundlich und ohne irgendwelche Ängste zum Tierarzt gegangen. Ich brauchte noch nie einen Maulkorb, er jammert zwar bei bestimmten Spritzen kurz auf, lässt sich aber immer wunderbar beruhigen und mit Leckerlis ablenken. Kein Problem! Ich habe das auch so auch nie bei meinen Hunden (RIP Maxi, Dina und Betsy) so problemlos erlebt, Sammy kann so etwas von stoisch sein... aber jetzt...
Auf den Tisch musste er bei Tierärzten hier bisher noch nie, die machen das mit ihm sowieso alles im Stehen. Aber das Tamponade ziehen war wohl doch eine Nummer zu viel, ich habe mich sowieso gewundert, dass die das ohne Betäubung oder Sedierung machen.



Zitat:
Zitat von LuckyTino Beitrag anzeigen
Beim letzten Besuch hat er seine Schnauze, so weit das mit Maulkorb geht in meine Halsbeuge versteckt und seinen Kopf ganz fest auf meine Schulter gelegt und mir am Schluss sogar das Ohr geschleckt. Trotz Impfung.

Ich war gerührt von so viel Vertrauen...., dafür haben wir die letzten 6 Jahre gearbeitet.
Das ist wirklich rührend...vielleicht wollte er dich ja beruhigen...so nach der Devise...Schätzchen, reg dich bloß nicht so auf, ich mach das schon!

Liebe Grüße
Sisah

Geändert von Sisah (25.06.2012 um 19:56 Uhr)
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Alt 25.06.2012, 22:19   #7
Katja
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Huhu Sisah,

sobald ihr mit der Geschichte jetzt durch seid und voraussichtlich erstmal nicht mehr zum TA müsst, würde ich an deiner Stelle die ganze Sache nochmal total neu aufbauen.

Geh mit Sammy zum Tierarzt, setz dich ein paar Minuten ins Wartezimmer, gib ihm da ganz dolle Leckerchen und geh einfach wieder. Wenn ihr das einige Male gemacht habt, dann geht ins Behandlungszimmer, lass ihn da von der TÄ mit absolut megatollen Leckerchen füttern und geht wieder. Wenn das einige Male gut geklappt hat, dann ab auf den Tisch, dort füttern, wieder gehen, usw. Erfordert Zeit und Geduld, aber Sammy lernt TA-Besuche dann anders zu verknüpfen. Bei der Wahl der Leckerchen würde ich was nehmen, worauf er wirklich scharf ist und was es sonst nie gibt. Ne Futtertube ist dafür auch super, das "nuckeln" beruhigt zusätzlich oder auch fertige Tuben mit Leberwurst oder Lachscreme für Hunde.

Dass er schon einen Maulkorb gewöhnt ist, ist doch super, dann brauchst du dich wenigstens darum nicht zu kümmern. Den Maulkorb würde ich ihm immer schon vorm TA-Termin zuhause anziehen und auch beim beschriebenen Training nutzen, damit er das gar nicht erst mit dem "Ernstfall" und einer tatsächliche Behandlung verbindet. Ich gehe mal davon aus, dass er einen gut sitzenden Gitter-, Leder- oder Plastikmaulkorb hat, durch den kannst du ihn ja auch problemlos füttern.

Was grundsätzlich auch ne tolle Sache ist, ist ein Medical Traininig wie es zum Beispiel mit Zootieren gemacht wird. Guck mal hier, bei Spaß mit Hund ist das schön beschrieben

http://www.spass-mit-hund.de/seiten/...icks/index.htm

und so kannst du toll zuhause üben!

Geändert von Katja (25.06.2012 um 22:20 Uhr)
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Alt 26.06.2012, 20:44   #8
Sisah
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Das Problem ist, dass die Untersuchungssituation so stark mit Angst besetzt ist, dass er heute bei der Spritze wieder Urin unter sich laufen ließ, das tiefe Brummen war zwar leise, aber hörbar. In die Praxis ließ er sich zögernd , aber ruhig hineinführen.
Warum sollte ich mit einem Hund diese Doktorspiele aus dem Link üben, wenn er die vorher alle drauf hatte und ein Lämmchen war? In bestimmten Situationen nimmt Sammy von niemanden Futter an, wenn sie mit Angst besetzt sind, oder auch seine Aufmerksamkeit auf ganz etwas anderem liegt. Mit Futter erreiche ich bei Sammy gar nichts...und Spielzeug würde ich in dieser Situation für bescheuert halten.
Ich bin froh, dass das Brummen verhaltener ist als gestern, die Tierärztin so etwas von blitzschnell war/ ist, und sich hinterher dann freundlich dem Hund zuwendet hat.
Ich habe Sammy bei der Untersuchung bisher weitgehend ignoriert , heute habe ich mich zu ihm heruntergebeugt und seine Schnauze gekrault.... Er hält immer noch still, läuft nicht weg oder windet sich...ich frage mich nur, wie viel Frustrationstoleranz hat mein Hund? Vielleicht sollte ich es ja mal mit Beschwichtigungssignalen versuchen...Gähnen...unter sich Pinkel ist ja auch eins...*grins*
Die Rede war heute davon , dass man eventuell doch noch mal an die immer noch geschwollene Wunde ran muss.
Liebe Grüße
Sisah und Sammy

Geändert von Sisah (26.06.2012 um 20:48 Uhr)
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Alt 26.06.2012, 22:09   #9
Marty
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Hi Sisah,

Zitat:
Zitat von Sisah Beitrag anzeigen
Das Problem ist, dass die Untersuchungssituation so stark mit Angst besetzt ist, dass er heute bei der Spritze wieder Urin unter sich laufen ließ, das tiefe Brummen war zwar leise, aber hörbar. In die Praxis ließ er sich zögernd , aber ruhig hineinführen.
Mal eine Frage zwischendurch ... ist diese Praxis samt Ärztin Eure reguläre oder nur eine, die Ihr wegen der Augen-OP aufgesucht habt?

Zeigt er denn die Angst woanders auch oder nur hier?

Zitat:
Ich bin froh, dass das Brummen verhaltener ist als gestern, die Tierärztin so etwas von blitzschnell war/ ist, und sich hinterher dann freundlich dem Hund zuwendet hat.
Und wie reagiert Sammy dann auf sie? Ist er dann genauso freundlich zu ihr wie sie zu ihm?

Zitat:
Vielleicht sollte ich es ja mal mit Beschwichtigungssignalen versuchen...Gähnen...unter sich Pinkel ist ja auch eins...*grins*
Ich glaube nicht, dass Sammy Dich und Deine Gähnerei in seiner Stress-Situation wahrnehmen würde ...

Und die Idee mit der Pinkelei, jau, dann hätteste wahrscheinlich die Aufmerksamkeit der TÄ ... und der Hund hätte Ruh ...

Zitat:
Die Rede war heute davon , dass man eventuell doch noch mal an die immer noch geschwollene Wunde ran muss.
Oh nein ... was genau will man denn da machen? Hat die Ärztin denn eine Vermutung geäußert, warum die Wunde immer noch geschwollen ist?
__________________
Liebe Grüße

Martina

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Alt 27.06.2012, 09:07   #10
Sisah
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Zitat:
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Hi Sisah,



Mal eine Frage zwischendurch ... ist diese Praxis samt Ärztin Eure reguläre oder nur eine, die Ihr wegen der Augen-OP aufgesucht habt?
Der Behandlungsablauf war folgender: Haus-Tierärztin schickt uns zum Fach- Augenarzt für Tiere. Der diagnostiziert : fortgeschrittenes Melanom, will das Auge aber nicht selbst herausnehmen, auf Empfehlung der Haus-Tierärztin, die die OP auch nicht machen will, gehen wir zu aktuellen Praxis, die hundechirurgisch arbeitet. Ich enthalte mich jetzt mal jeder Polemik...

Zitat:
.Zeigt er denn die Angst woanders auch oder nur hier?
Was meinst du mit 'hier' ? Haus-Tierärztin hat ihn wegen einer kleinen Hautveränderung schon einmal operiert, die aber gutartig war. Er war in Narkose, hatte Prozeduren völlig ruhig über sich ergehen lassen. Im Gegenteil, er freute sich auch danach immer in diese Praxis zu gehen ( Impfungen, Augen-Untersuchungen, Ohren-Untersuchungen)..



Zitat:
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Und wie reagiert Sammy dann auf sie? Ist er dann genauso freundlich zu ihr wie sie zu ihm?
Wie gesagt beim Besuch am Montag mit kurzen erschrockenem Aufblaffen, zögerlichen Gang in den Behandlungsraum und Pinkeln... ( das Verhalten habe ich als Warnung meines Hundes verstanden, sie möge sich ihm nicht nähern. Als er beim Fiebermessen pinkelte...ist das ja wohl eine weitere Beschwichtigungsgeste aus Angst...sie möge bitte nachlassen)
Ich glaube, das Entfernen der Tamponade aus der Augenhöhle muss sehr schmerzhaft gewesen sein, ein traumatisches Erlebnis, dass Sammy ihr nachträgt.
Wenn die TÄ ihre Spritzen gegeben hat und freundlich zu ihm ist, bleibt er ruhig und will dann weg zur Tür, aber durchaus nicht panisch.
Ich find es gut, dass du mir solche Fragen stellst, das hilft beim Nachdenken!



Zitat:
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Ich glaube nicht, dass Sammy Dich und Deine Gähnerei in seiner Stress-Situation wahrnehmen würde ...
Das War auch mehr nur ein hilfloser Witz

Und die Idee mit der Pinkelei, jau, dann hätteste wahrscheinlich die Aufmerksamkeit der TÄ ... und der Hund hätte Ruh ..[/quote]. Kann ja sein, dass manche TÄ nur auf solche Beschwichtigungs- und Angstsignale reagieren, und meine als Mensch nicht registriert?


Zitat:
Zitat von Marty Beitrag anzeigen
Oh nein ... was genau will man denn da machen? Hat die Ärztin denn eine Vermutung geäußert, warum die Wunde immer noch geschwollen ist?
Tja, was dann? Ich nehme mal an, dass sie ihn dafür ganz sicher sedieren werden. Ich starre täglich auf Sammys Wunde und hoffe, dass die Schwellung verschwindet!
Liebe Grüße
Sisah

Geändert von Sisah (27.06.2012 um 09:16 Uhr)
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