Behinderte Hunde Forum

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Alt 14.10.2011, 14:53   #11
Birgit
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Hi, ich möchte auch gern meinen Senf dazu geben.
4 Wochen sind gaaar nix. Elton scheint mit einigen Situationen überfordert zu sein und ihr wahrscheinlich auch.
Essen klauen und Kacka macht er nicht um euch zu ärgern! Je hektischer/ärgerlicher ihr damit umgeht, desto stressiger ist es für Elton.
Der Hund braucht eine ganz ruhige, sichere Führung von euch. Am besten sucht ihr euch einen Hundetrainer, der mal zu euch nach Hause kommt und sich den Umgang mit Elton anschaut.
Als ausbruchsicheres Geschirr würde ich das Web Master Harness (teuer), XSport von Trixie (günstig) oder eins von Camiro (mittelteuer, Massanfertigung) empfehlen. Das würde dir mehr Sicherheit geben und du musst nicht hektisch Elton packen, weil du Angst hast, dass er gleich weg ist.
Für Hunde wie Elton ist ein sehr ruhiger, selbstsicherer Umgang wichtig. Schon Gedanken wie "Hoffentlich piescht er nicht ins Auto!", "Oh Gott, was stellt er heute wieder an?!" verunsichert den Hund. Stimmungsübertragung!
Ihr wonht nicht zufällig in Schleswig-Holstein, oder?
Ich schicke dir ganz viel Geduld!
__________________
Liebe Grüsse, Birgit und Bella, Sorin, Rico
(und Odin, Beauty, Herkules und Temmy warten an der Regenbogenbrücke )
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Alt 14.10.2011, 15:03   #12
Paulchen
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Hallo hallo,

uiii so viele Antworten. Vielen leiebn Dank:). Das hilft mir wirklich sehr weiter. Jede Kritik, jedes aufrütteln und jeder Tipp wird dankbar angenommen!
Dass wir iwie mit dem was ich bisher "gelernt" habe nicht wirklich richtig sind war mir iwo schon klar. Mein Bauchgefühl ist da zum Glück sehr zuverlässig.

Ich glaube auch, dass wir ihn und uns in dem Punkt "angekommen sein" überschätzt haben. Er hat sich nach 2 Wochen sehr zum zutraulichen und anhänglichen entwickelt, dass wir da wohl die rosarote Brille aufgesetzt hatten:(.

@skyline: Ja es ist aufgrund des Baues tatsächlich im Mom extrem stressig. Wir versuchen das soweit es geht von Elton fern zu halten, was leider nicht immer klappt. Morgends geht es noch ganz entspannt zu meinen Eltern und Abends versuchen wir auch erst vom Arbeitsstress etwas runter zu kommen bevor wir ihn wieder einsammeln...
Mein Vater ist Rentner und meine Mum geht nur Teilzeit arbeiten, demnach ist das Stresslevel dor natürlich generell etwas geringer und es wird auch parrallel mehr mit ihm getüddelt den Tag über, wie wir Abends schaffen könnten.
Das ganze war ja auch ansich anders geplant wie es nun aktuell zu bewältigen ist. Bin aber guter Hoffnung, dass wir mit Elton diese (hoffentlich kurze Zeit) gut überbrückt bekommen.

Das Rufen üben in der Wohnung gestaltet sich etwas schwierig. Er kommt eh immer mit. Sei es nur das Aufstehen von der Couch um sich aus dem Schrank ein Glas zu holen, Elton ist dabei.
Es kommt mir manchmal etwas so vor, dass er beunruhigt ist wir könnten ohne ihn weggehen und er wäre wieder alleine. Ja, ich weiß, iwo ist das vermenschlichung. Es wirkt aber doch sehr stark so

@Pu1965: Im Mom verlangen wir ansich nichts von ihm... Außer einmal "sitz" haben wir nicht viel geübt.. Und anscheinend hat der Drops das sitzen schon von früher gelernt sobald jemand was zu futtern in der Hand hat. Also er achtet nicht auf den "Befehl", er setzt sich einfach.

@Bobby: Nachträglich bestraft habe ich noch nie ein Tier. Weder Katze, Hund noch Pferd. Das ist alles widersinnig und führt nur zu verängstigung, Unverständnis und einem gebrochenen Vertrauensverhälltniss:).
Wenn wir Gassi gehen und wollen die Richtung wechseln reagiert er auch deutlich mehr auf unsere Körpersprache. Bauen dann immer ein "Komm" mit ein und drehen uns dann in die Gewünschte Richtung. Auf das Stimmkommando reagiert er nicht. Aber sobald er bemerkt, dass wir eine andere Richtung einschlagen flitzt er sofort nach.

Ich denke das wir einfach zu schnell zu viel erwartet haben nach 4 Wochen. Der Kleine hat ja auch immens viel mitgemacht. Werden mal so weitermachen wie die ersten 2 Wochen.
Haben ihn bis auf Streicheleinheiten und Ermutigungen (z.B. das Betreten des Wohnzimmers) in Ruhe gelassen. Was das verbale "Nein" angeht versuchen wir ohnehin schon solche Situationen zu vermeiden. Das werden wir weiterhin tun. Sollte es doch mal nötig sein probieren wir es deutlich leiser, ruhiger und mit weniger Nachdruck. Denke wir kommen da schon iwie rangetastet

Das er an uns hängt merken wir also doch schon, das zeigt er uns. Deutlich wird es beim zu Bett gehen... Ins Bett darf Elton nicht mit hinein. Er hat ein Körbchen im Schlafzi und ein großes weiches kuscheliges Lammfell. Dort schläft er (definitiv, denn der Knirps schnorchelt;) ).
Bequemen wir uns allerdings ins Bett beginnt er sich selber zu lecken. An den Hinterläufen am meisten. Quasi Innenseite Oberschenkel. Habe da mal auf Stressabbau getipp, ggf in Hinsicht aufs Bettverbot? Also weil er nicht ganz mit dabeisein darf. Das lässt nach ein paar Min auch nach wenn wir nicht reagieren...

Ein sichereres, ausbruchssichereres Geschirr ist auf der to do Liste ganz oben. Ist ja auch nix, wenn wir geradezu erwarten, dass er sich erschreckt und rausschlupft. Das merkt er ja auch wenn wir da in hab Acht Stellung sind:(

Wir arbeiten an uns, hoffe das ist zu merken:). Mein GöGa hat sich auch bereits die Links mit angeschaut und gelesen. Denke wir sprechen da heute Abend nochmal drüber um auch wirklich beide die gleiche Schiene zu fahren.

Eine seltsame Sache ist mir noch eingefallen. Also ansich finde ich das iwo lustig, hat ggf gar keine Bedeutung.
Das Phänomen tritt auf wenn Elton auf dem Laminat oder auf unserer Ledercouch liegt. Also auf glattem Untergrund. Er liegt und döst vor sich hin, dann pupst er, steht auf um sich umzudrehen, legt sich hin und leckt dann voller Inbrunst die Stelle ab wo er vorher noch mit seinem Pöppes gelegen hat. Kennt ihr sowas?

GLG Paulchen


Edith:

@ Birgit: Ochherrje, also so Gedanken und Angst um mein Auto habe ich ansich nicht:). Da bin zumindest ich eher locker und mache mir keine Gedanken darum. Es wird schon iwo alles seinen Grund haben.
Auch haben wir keine Gedanken ala "Oh Gott was tut er heute wieder" Elton ist ja lieb, brav, zutraulich und möchte auch alles richtig machen.
Das einzige wo durchaus mal Unsicherheit aufkommen kann (und bei meinem Männe wohl auch passiert) ist wenn beim Gassi gehen ein dicker lauter LKW oder etwas änlich Geräuschvolles vorbeiknattert. In einer solchen Situation ist Elton ihm stritzen gegangen und er hatte einfach tierisch Angst um den Hund der nun quer über die Straße flitzte (zum Glück zum hauseingang wo er dann sicher eingesammelt werden konnte)
Also große Unsicherheiten im Umgang sind zum Glück eher selten. :)
Wir wohnen in NRW mitten im Ruhrgebiet:). Vielen Dank für die Geduld:). Werden sie bestimmt Gebrauchen können

Was den Hundetrainer angeht. Bei uns im "Wald" ^^ ist wohl eine angeblich gute unterwegs. Meine Mum geht dort schonmal in die Hundespielstunde. Sie wird mir die Nummer der Dame besorgen und dann wird mal geschaut ob sie was für uns ist. Muss wohl eine ganz ruhige Person sein.

Geändert von Paulchen (14.10.2011 um 15:09 Uhr)
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Alt 14.10.2011, 19:57   #13
Kati
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Vieles was mir so durch den Kopf ging, wurde nun schon geschrieben ...
Ich denke, dass Wichtigste ist, dass Ihr bereit seit dazuzulernen (so schnell wie möglich) und Euch und Elton Zeit gebt (so lange wie möglich), denn eine Beziehung muss wachsen.
Vergesst nicht, alle miteinzubeziehen, die beteiligt sind. Wenn Elton den ganzen Tag bei Deinen Eltern ist, verbringen sie verdammt viel Zeit mit ihm und sollten entsprechend auf dem aktuellen Stand der Dinge sein - also alles genau so machen, wie Ihr auch !
Und was den Hundetrainer angeht: Bitte schaut und hört genau hin - leider sind eine Menge unqualifizierte Leute mit dieser nicht geschützten Berufsbezeichnung unterwegs ...
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Alt 16.10.2011, 16:56   #14
Cacaolady
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ich muss dir bedanken, katja, du hast mich meinen augen wach.....wegen Link...über thema Brustgeschirr...
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Liebe Grüße Britta und Lessi für immer im meinen Herzen und Mila an der hand
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Alt 18.10.2011, 21:16   #15
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Die Tipps, die du bekommen hast, waren schon alle super. Ein paar Sachen hätt ich auch noch.
Blümchen ist auch ein extrem unsicherer Hund und so frech sie auch sein kann, so schnell kann es kippen und sie liegt am Rücken. Da gehört ned viel dazu. Sie ist klein, ich bin groß und nur wenn ich mich leicht über sie beuge, kann das schon Angst auslösen. Daher geh ich bei ihr fast immer in die Hocke und biete ihr eher meine Seite an als die "Front". Da kommt sie zb auch immer besonders gerne gelaufen.

Ich war auch immer der Meinung, das sie extrem doof sei, weil sie sich absolut nix gemerkt hat. Tatsache war, sie lernt einfach anders als Bodo, aber auch sehr schnell. ICH musste umlernen, dann gings auch.
Einem unsicheren, ängstlichen Hund helfen sehr enge, klare, fixe Regeln, was jetzt nix mit Strenge zu tun hat, sondern mit Sicherheit. Alles, dass der Hund überschauen kann, hilft ihm.
Blümchen besteht mittlerweile darauf, Punkt 16 Uhr ihr Abendessen zu bekommen. Das ist eine ihrer Krücken im Tagesablauf. Sie hat einen sehr überschaubaren und klaren Tagesablauf. Bodo braucht das zb überhaupt nicht, dem ist das egal, wann es Futter gibt oder wann dieses oder jenes passiert. Blümchen wird dann ganz unrund, wenns nicht so ist.
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Alt 19.10.2011, 00:02   #16
Kati
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Das ist auch meine Erfahrung - generell, aber besonders bei unsicheren Hunden, ist ein gleichmäßiger und ritualisierter Tagesablauf wichtig, wobei es auch da noch Unterschiede gibt.
Für Doddi z.B. war weniger die Uhrzeit, als immer wiederkehrende Abläufe entscheidend. Jetzt als Einzelhund (und wahrscheinlich auch durch ihre inzwischen fast 9jährige Lebenserfahrung) ist sie da wesentlich flexibler, aber damals, in den Jahren zusammen mit Jule, war es für ein einigermaßen friedliches Miteinander absolut lebensnotwendig !
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Alt 19.10.2011, 17:47   #17
sukadeva
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So, ein paar Anregungen von mir wären diese:

ein Halsband mit Stopper.

Also kein Würger sondern Eines das sich zwar zuzieht aber eben nur bis zu einem bestimmten Punkt. Zur Sicherheit des Hundes, da ich mir nicht vorstellen kann dass es ein Geschirr gibt aus dem sich ein 3 beiniger vorderbeinamputierter Hund nicht herauswinden kann. Es sieht dann zwar nicht so toll aus wenn der Hund vor Schreck über irgendwas versucht zu entkommen aber er kann dann auch nicht in Panik vor oder unter ein Auto laufen.
Glaube mir, ich habe viel Erfahrung und war Gassigänger oft mit 2 Hunden im Tierheim die meistens aus schlechter Haltung kamen.
Dazu hab ich selber eine Hündin, die garnicht kannte und nur aus Angst bestand.
Wenn so ein Hund die Chance hat davon zulaufen ist es oft nicht mehr möglich ihn wieder einzufangen.

Was das Geschrei angeht, glaube ich einfach dass der Hund gelernt hat wenn ich so schreie, lassen sie mich in Ruhe.
Also vorerst ignorieren und in aller Ruhe Eure Wünsche durchsetzen.
Ich würde mit Schleppleine arbeiten, ohne verbales Kommando.
Wenn der Hund nicht schaut ob ihr nachkommt, stehenbleiben bis die Leine spannt und dann die Richtung wechseln.
Nicht dran rucken sondern den Hund per Leine wortlos mitnehmen.
Warum sollte er gehorchen wenn er doch so schon alles haben kann?
Ein bischen weniger Futter und nur für ein klares Komm oder Hier gibt es was.
Er ist eh noch viel zu schwer für seine Behinderung und dann noch ein Super Superleckerlie wäre zuviel des Guten.

Ich würde wirklich sehr zur Schleppleine raten.
Die könnt ihr am Boden schleifen lassen und wenn ihr ein Kommando gebt und er nicht hören mag, habt ihr die Möglichkeit Euch durchzusetzen, die Schleppleine einrollen und den Hund freundlich bitten.
Den Blick abwenden und ihn nicht dabei fixieren und schon garnicht von ober herab über den Hund beugen.
Meine Hündin kannte kein Haus von innen, keine Menschen, keine Autos kein garnichts außer ihren Eltern und Geschwistern und 2 jungen Männern die nicht gerade freundlich mit Tieren waren.
Auch heute noch ist es ihr unheimlich wenn ihr jemand außer uns übers Köpfchen streicheln will.
Raubtiere wollen auch ins Genick.

Ich selber habe den Fehler gemacht und mich vor lauter (das arme Hundi aus schlechter Haltung) Mitleid aber sowas von vorführen lassen bis ich auf meine Hundetrainerin gestoßen bin.
Konsequenz und klare Grenzen waren das Zaubermittel.
Vom ersten Tag an würde ich dazu raten.
Warum ihn erst lassen und es ihm dann mühsam wieder abgewöhnen?

Wenn er vom Tisch klaut, hatte er Gelegenheit dazu.
Das ist normal für einen Hund.
Deshab wegräumen, was ihn in Versuchung führen könnte.
Gelegenheit macht Diebe.
Ein Nein kann man auch zischen, es muß nicht laut ausgesprochen werden.
Danach sofort wieder freundlich sein.
Hunde sind auch nicht nachtragend.

Im Genick schütteln bedeutet für den Hund, ich will dich totbeissen.

Früher meinte man, weil das die Welpen untereinander machen (Jagdtraining) würden das die Hundeeltern auch so machen. Das stimmt definitiv nicht, hat nur leider einer vom anderen abgeschreiben und dadurch viel Hundeleid verursacht.

Ich bin ein Fan von Günter Bloch.
Der Wolf im Hundepelz etc. sind gute Bücher.(Meiner Meinung nach)

Ein Einzeltrainer der ins Haus kommt und das Problem dort angeht wo es besteht ist die beste Lösung. In den meisten Hundeschulen wäre Eurer Wauzi überfordert.
Im richtigen Leben findet man sich doch auch nicht unter 10 und mehr Hunden wieder.
Das ist eher selten.
für Euch ist es viel wichtiger in Eurer Beziehung zum Hund weiterzukommen.

Hoffe, ich konnte mich einigermaßen verständlich ausdrücken.

Liebe Grüße

Eva mit Surya und Jerry im Herzen.

Ps. Was vielleicht auch noch wichtig wäre ist, dem Hund
einen Platz in der Wohnung zuweisen auf den er zu gehen hat und auf den man ihn auch mal schicken kann wenn er im Weg steht. Auch zu seiner Sicherheit. Gegebenenfalls dort auch mal anbinden. Erst Leckerlie dort hinwerfen, dann Kommando geben, >DECKE> etc. und danach verbal loben und nochmal Leckerlie. Will er aufstehen bekommt er ein Nein.
Zum Autofahren würde ich eine Box empfehlen an die ihr ihn in der Wohnung gewöhnen könnt.
Auch mit besonderen Sachen die er nur dort drin bekommt. Die Tür bleibt natürlich offen.
Vielleicht könnt ihr Euch von jemandem eine Box ausleihen für den Anfang.
__________________
Was du nicht willst, das man dir tu', das füg' auch keinem andern zu.

Geändert von sukadeva (19.10.2011 um 17:54 Uhr)
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Alt 19.10.2011, 20:59   #18
Katja
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Äh, Eva, du gibst jetzt nicht ernsthaft den Rat, ein Halsband - noch dazu eins mit Zugstop!!! - in Kombination mit einer Schleppleine zu verwenden????

Das kann TÖDLICH enden!!! Wenn Hund da rein rennt, kann er sich ratzfatz das Genick brechen!!! Und gerade bei einem panischen Hund ist das wohl alles andere als auszuschließen!

Echt, solche Ratschläge sind fahrlässig und lebensgefährlich!!!!!
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Alt 19.10.2011, 21:45   #19
Paulchen
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Huhu Ihr Lieben,

eine Woche nach meinen deutlichen Bedenken hat sich viel getan:)

Bissi Verhalten geändert: Keine lauten "Neins", kein herunterbeugen, Ermutigungen und viel Lob.

Schwänzchenwedelnde Morgensbegrüßung, riesenfreude zum Gassigehen, beim Gassigehen immer die Augen auf uns, Kuscheln auf Couch, Party beim Abholen bei menen Eltern:) Klasse Wuffi!!!

Anstelle eines "Nein" klappt hervorragend ein strenger Blick und ein leichtes "TzTz". Dann ist er nicht verschreckt, er verhielt sich nicht übermäßig unterwürfig. Ließ einfach von dem Unfug ab und bespaßte lieber sein Spielzeug:)

Mit der Trainerin hatte meine Mum sich wohl mal unterhalten und das was sie mir weitergetragen hat klang nun aber auch nicht soo dolle um ehrlich zu sein. Werden mal weitersuchen...

Denke auch, das eine HuSchu im Gruppenunterricht im Mom viel zu früh wäre. Eine reine Spielgruppe würde Elton aber wohl schon gefallen. Er tobt mit dem kleinen meiner Eltern schon sehr gerne durch den Garten (auch wenn der Zwerg ein kleiner Terrorist ist)

Wir gehen im Mom immer mit Halsband (recht locker, möchten ihm nix abklemmen durch seinen Speckihals) und Geschorr Gassi. Das Geschirr ist vorne schön dick gepolstert und stabil so dass es kaum verrutscht.
Ausbruchs/Abhau/Panik Versuche gabs nichtmehr:) Ich weiß nich, iwie hats "Klick" gemacht bzw wir sind auf einem guten Weg dahin.
Schleppleine (bzw im Mom noch Pferdelonge^^) ist immer dabei. Ohne würden wir ihn noch nicht laufen lassen. Bei dem was ihm schon alles passiert ist liegt u.U. schnell etwas vor, dass ihn ängstigt.

Was das Klauen angeht. Mein Mann ist da noch etwas unbedarft und ich erwische ihn nach wie vor dabei mal etwas ungünstig zu legen. Vorhin hat er erst den Ansatz gemacht seine Schoki auf der Couch neben den Hund zu parken... Ist ihm aber als dumme Idee vorgekommen bevor ich was sagen brauchte.


@Blümchen: Japp, klare Regeln finde ich auch sehr gut, bei allen Tieren. Ist nicht ganz das selbe, aber mein Pferd tickt auch sehr klar was das angeht. Kein Hü und Hott. Das funktioniert schon ganz gut, zumal Elton auch nicht dazu neigt Grenzen zu überschreiten.


Beim Autofahren ist auch wieder alles gut:). Er beginnt nun nur kurz vor der Ankunft bei meinen Eltern, bzw kurz bevor wir zu Hause sind schonmal kund zu tun, dass wir uns doch jetz mal mit der Parkplatzsuche beeilen sollen.

LG Paulchen, GöGa und Elton :) *die grad alle in einem bunten Haufen kuscheln auf der Couch hocken*
Paulchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2011, 23:33   #20
Kati
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Naaa ... ... das hört sich doch schon um einiges zuversichtlicher an - was mich sehr freut. Weiterhin ... ... und immer mit der Ruhe: Gut Ding will Weile haben !

Zitat:
Zitat von sukadeva Beitrag anzeigen
... da ich mir nicht vorstellen kann dass es ein Geschirr gibt aus dem sich ein 3 beiniger vorderbeinamputierter Hund nicht herauswinden kann.
Soweit ich weiß, gibt es das sehr wohl: Das Geschirr muss nur ZWEI Gurte (vor und hinter dem Brustkorb) haben und sowohl Katja als auch Petra haben genau diese Modelle in ihren Beiträgen empfohlen !
Trotzdem verringert eine zusätzliche, weil doppelte Sicherung am gut sitzenden Halsband natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Hund in Panik "entfesselt".
Aber Schleppleine am Halsband geht wirklich gar nicht ...
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Geändert von Kati (19.10.2011 um 23:42 Uhr)
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