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Alt 10.08.2009, 16:50   #1
Marie Mops
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Standard Fénya braucht dringend Hilfe!

Ihr Lieben,

unser Sauselchen braucht Hilfe. Vielleicht fällt Euch ja nochwas dazu ein - ich bin mit meinem Latein am Ende! Hier ihre Geschichte:

Fénya ist eine kastrierte Puli-Kuvasz-Mix-Hündin, knapp 5 1/2 Jahre alt. Ich bekam sie mit nichtmal 5 Wochen - schon damals war sie todkrank. Geboren in einer völlig verdreckten, schimmeligen Hundehütte, halb verhungert und verwurmt bis an die Halskrause, von Flöhen überät, so übernahm ich sie damals! Der sofort aufgesuchte Tierarzt wollte sie gleich einschläfern, aber wir schafften es, das Hundekind aufzupäppeln. Fénya entwickelte sich zu einer tollen Hündin - aber zurück blieben ihre Allergien.

3 Jahre lang wurde sie von den Tierärzten behandelt, mit Medikamenten und Cortison vollgestopft - aber es half alles nichts. Jedes Jahr im Juli ging es los und es wurde von Jahr zu Jahr schlimmer!

Vor 2 Jahren dann war unsere Tierärztin mit ihrem Wissen am Ende. Ein Allergietest konnte nie durchgeführt werden, da Fénya dafür hätte 6 Wochen ohne Symptome sein sollen, bzw. ohne Cortisongabe. Und dies passierte nie! Im Winter waren die Symptome zwar abgeschwächt, aber wirklich ohne war die Kleine nie.

Nachdem unsere TÄ die Segel strich, nahm ich Kontakt zu einer mir wärmstens empfohlenen Tierheilpraktikerin in Deutschland auf, die mit Bioresonanz arbeitet. Wirklich glauben wollte ich an die Bioresonanz nicht - aber in der Not frisst der Teufel ja bekanntlich Fliegen.

Ich schickte Frau K. Haare von Sauselchen und sie testete diese aus. Das Ergebnis war erschreckend. Fénya war allergisch gegen: Flohstiche, Grasmilben, div. Gräser und Pflanzen, Jute, Chrom, Draht, Huhn, Mais, div. Muschel- und Kräuerextrakte, gegen irgendeinen Wirkstoff in Sonnenmilch und unzählige andere Dinge. Dazu trug sie laut Aussage der THP einen Schimmelpilz in sich, den sie noch aus Welpenzeiten aus dieser Hundehütte mitgebracht hatte. Die Maus war eine Großbaustelle und Frau K. nahm sie sofort mit homöopathischen Mitteln in Angriff!

Vieles haben wir im Laufe der letzten 2 Jahre ausmerzen und in den Griff bekommen können - so ist die Maus inzwischen wenigstens im Winter und Frühjahr einigermassen beschwerdefrei und kann sich dann von den Sommermonaten etwas erholen.

Aber der letzte Sommer war grauenhaft: Fénya kratzte sich an Brust, Bauch, Seiten und Beinchen komplett das Fell runter und riss es sich aus. Sie wurde mir fast irre vor Juckreiz, biss sich überall blutige, offene Wunden und rannte mit dem Kopf gegen die Wand, schubbelte sich am Rauhputz den ganzen Oberkopf auf. Sie kam nichtmehr zum Schlafen, es war die Hölle für die Kleine! Sie sah aus, als habe man sie durch einen Fleischwolf gedreht und ich fing an mich zu fragen, ob es überhaupt noch zumutbar für sie sei, ob wir nicht besser....?

Im Endefekt landeten wir doch wieder bei Cortison, was die Maus garnicht gut verträgt. Sie wird davon am ganzen Körper steinhart und kann dann den Urin nichtmehr halten. Für sie eine zusätzliche grässliche Belastung, denn es gefällt keinem Hund, täglich 10 x in einer riesigen Pippilache zu liegen!

Nachdem wir den Sommer einigermassen überstanden hatten, erholte Fénya sich überraschend gut. Die THP bereitete sie daraufhin den ganzen Winter bis jetzt auf die nun kommende Saison vor. Wir hofften, es diesesmal wenigstens abschwächen zu können... Leise Hoffnung keimte auf, als der Juli kam und die Maus weiterhin fit war.
Doch vor einer Woche fing die Juckerei wieder an und seit vorgestern kratzt sie sich wieder wie verrückt!

Baden mit speziellen Shampos hilft null, einsprühen mit Aloe Vera-Spray auch nicht. Wir haben es mit Apfelessig versucht, haben sie mit Alkohol abgetupft, mit Fenistil eingerieben - es hilft alles nichts!!! Ich habe sie zeitweise versucht zu barfen (sie mag es überhaupt nicht und verweigert dann konsequent das Futter!), habe für sie gekocht, sie hat ein Hypoallergen-Futter bekommen - alles ohne Wirkung.

Grasmilben sind es nicht, die sie plagen. Wir halten im Garten das Gras kurz, entsorgen sofort den Rasenschnitt. Rupfen alles raus, was nach div. Gräsern, Hopfen und Ambrosia-Pflanze ausschaut - aber wenn sowas bei den Nachbarn oder im angrenzenden Maisfeld steht, kann ich die Kleine nicht wirklich davor schützen.

Mittwoch haben wir einen Termin bei unserer TÄ, ich hoffe, sie kann im Vorfeld diesem Mist entgegenwirken - bevor die Maus wieder überall offene Wunden hat, die sich dann auch noch entzünden. Ansonsten weiß ich einfach nichtmehr weiter. Wir sind für jeden Tipp dankbar!
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Alt 10.08.2009, 19:12   #2
Xolove
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Oje, das klingt ja schlimm!
Leider kann ich euch auch keinen neuen Rat geben.

Diesen Absatz habe ich nicht ganz verstanden:
Zitat:
Zitat von Marie Mops Beitrag anzeigen
Nachdem unsere TÄ die Segel strich, nahm ich Kontakt zu einer mir wärmstens empfohlenen Tierheilpraktikerin in Deutschland auf, die mit Bioresonanz arbeitet. Wirklich glauben wollte ich an die Bioresonanz nicht - aber in der Not frisst der Teufel ja bekanntlich Fliegen.

Ich schickte Frau K. Haare von Sauselchen und sie testete diese aus. Das Ergebnis war erschreckend. Fénya war allergisch gegen: Flohstiche, Grasmilben, div. Gräser und Pflanzen, Jute, Chrom, Draht, Huhn, Mais, div. Muschel- und Kräuerextrakte, gegen irgendeinen Wirkstoff in Sonnenmilch und unzählige andere Dinge. Dazu trug sie laut Aussage der THP einen Schimmelpilz in sich, den sie noch aus Welpenzeiten aus dieser Hundehütte mitgebracht hatte. Die Maus war eine Großbaustelle und Frau K. nahm sie sofort mit homöopathischen Mitteln in Angriff!
Ich dachte Bioresonanz und Haartest wären verschiedene Dinge.
Bei einem Bioresonanztest müsste doch der Hund für 1 - 1,5 h an dem Gerät sein und auch für eine entsprechende Bioresonanztherapie müsste der Hund dann Sitzungen an dem Gerät bekommen.

Ich habe mich vor einer Weile mal etwas darüber erkundigt, da ich dachte mein Hund wäre allergisch (sagte man mir so bevor ich ihn bekam), aber da er dann keine Symptome zeigte, habe ich das nicht mehr weiter verfolgt.

Vielleicht kannst du da nochmal nachfragen, denn wenn es eine Haaranalyse war mit anschliessender homöopathischer Behandlung, wurde ja Bioresonanz noch nicht probiert und man könnte es noch damit versuchen. Manche Hunde sprechen darauf sehr gut an.

Ich wünsche euch in jedem Fall alles Gute!
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Alt 10.08.2009, 21:11   #3
Mitternachtsengel
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eigenbluttherapie kenn ich von mir selbst... hilft wirklich gut
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Alt 10.08.2009, 21:57   #4
Marie Mops
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Svenja, hast PN! Danke!

Tina: Eigenbluttherapie war letztes Jahr im Gespräch - aber unsere TÄ sagte mir, das sei nicht ungefährlich. Warum habe ich nicht verstanden, aber nach gründlicher Überlegung entschied sie sich dagegen.

Eigenurintherapie habe ich bisher nur im Humanbereich von gehört. Wußte nicht, daß das auf Tiere auch angewendet wird.

@ Xolove: Frau K. spricht immer von einem Radionik-Gerät, mit dessen Hilfe sie die Haarproben austestet. Bioresonanz soll auch auf Entfernung wirken und helfen!

Ich geb´s hier laienhaft wieder, wie es mir erklärt wurde - hab also keinen Anspruch auf Richtigkeit!
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Alt 11.08.2009, 11:04   #5
flychen
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Wie ist es wenn du sie in einen leichten Overall packst? Quasi so, wie eine Ekzemerdecke beim Pferd?

Dann wäre sie schon mal äußerlich etwas geschützt!

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Geändert von flychen (11.08.2009 um 11:08 Uhr)
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Alt 11.08.2009, 12:50   #6
Laila
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Zitat:
Zitat von Marie Mops Beitrag anzeigen
Frau K. spricht immer von einem Radionik-Gerät, mit dessen Hilfe sie die Haarproben austestet. Bioresonanz soll auch auf Entfernung wirken und helfen!
Ähm, hier bin ich stutzig geworden. Das die Dame das mit einem Gerät austestet ist ja noch ok. Aber die Behauptung "es soll aus der Ferne wirken" habe ich noch nie gehört!
Sorry, das muß ich mal hier los werden und ich hoffe das ist ok so.
Ich beschäftige mich selber mit diesem Thema und so was habe ich noch nie gehört. Was sehr gut aus der Ferne wirken kann ist Rheiki oder Tierkommunikation, um mal einige Dinge beim Namen zu nennen.

Ferner würde ich evtl. den Rat über eine Eigenblutbehandlung in betracht ziehen. Wenn es richtig angewendet wird, sind keine oder kaum Nebenwirkungen zu erwarten.

Hoffentlich konnte ich dir ein paar gute Gedanken geben und wünsche dir gute Besserung für die Kleine.
__________________
Liebe Grüße
Claudia

Und Laika im Herzen
Auch Blinde können sehen, nur anders.
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Alt 11.08.2009, 14:43   #7
Xolove
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Zitat:
Zitat von Marie Mops Beitrag anzeigen
Frau K. spricht immer von einem Radionik-Gerät, mit dessen Hilfe sie die Haarproben austestet. Bioresonanz soll auch auf Entfernung wirken und helfen!
Jetzt wo du es sagst, erinnere ich mich auch dunkel an Haaranalysen mittels Bioresonanz, aber dass die entsprechende Therapie auf Entfernung wirkt habe ich noch nicht gehört.
Ich kenne es nur so, dass der Hund an dem Gerät angeschlossen wird und gestörte Schwingungen ausgeglichen werden sollen.
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Alt 11.08.2009, 18:06   #8
Mitternachtsengel
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die haaranalyse kenn ich von unserer TA auch ... ich war auch mega skeptisch aber bei meiner Motte hat sie mir sehr helfen können ...

Bioresonanz macht eigentlich nur sinn, wenn man die "strahlen" oder was das is wirklich direkt abbekommt soweit ich weiß ..
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Alt 11.08.2009, 20:29   #9
Ina
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Huhu,
puh, das hört sich wirklich heftig an und leider kann ich auch keinen Tipp geben sondern nur gaanz feste die Daumen drücken.
LG
Ina
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Werte eine Behinderung nicht als Makel sondern nimm sie als Herausforderung an.
(c)Ina
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Alt 11.08.2009, 20:33   #10
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Die Wahrheit siegt durch sich selbst. Eine Lüge braucht stets einen Komplizen.

(Epiktet)






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