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Alt 09.08.2015, 15:18   #1
Holzmannshausen
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Beiträge: n/a
Standard Liquorstau bei gelähmten Hund

Hallo zusammen,

ich habe meinen kleinen Hund Timo am 24.Juli als Notfall von Kreta hier bei mir aufgenommen. Timo ist gelähmt und wird es auch bleiben. Röntgen und MRT haben ergeben eine Fraktur der Brustwirbel 6-7-8, aber auch einen Stau der Rückenmarksflüssigkeit vor der Fraktur. Und dieser Stau stellt das eigentliche Problem dar. Aufgrund dieses Liquorstaus stellt der Neurologe die Prognose, dass sich die Lähmung weiter ausbreiten wird auf die Vordergliedmaße und Schmerzen auch entstehen werden. Er gibt ihm noch eine Restlebenszeit von 6 Monaten bis zu 1 Jahr. Timo ist erst 2 Jahre alt.
Er wollte Timo noch an Ort und Stelle euthanasieren.Aber ich habe mich dagegen entschieden, weil es Timo endlich gut geht. Er hat sich hier so gut erholt. Zeigt Lebensfreude und Lebenswillen und hat noch keine Schmerzen. Er könnte ohne diesen Stau ein ganz "normales " Rolliwagenleben leben. Ich suche nun daher einen Neurochirurgen, der Timo operieren kann und auch will.

Hat jemand von Euch Erfahrungen hier, von denen er/sie berichten kann oder auch Empfehlungen/ Tipps für uns?

Grüße
Julia
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Alt 09.08.2015, 17:19   #2
quelly
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Standard

Habe Maxi mit 4 Jahren erhalten. Als ich sie bekam war ihr Autounfall ca. 1 Monat her. Habe starke Schmerzmittel für sie erhalten. Bei ihr ist der 10., 11. und 12. Brustwirbel betroffen und es ist eine Flüssigkeitsansammlung dabei, der Bruch ist verschoben. Mir wurde empfohlen nicht zu operieren, da es alles schlimmer macht. Nun ist mir während des Schreibens ein anderer Gedanke gekommen. Beim Menschen macht man eine Lumbalpunktion um eine Gehirnhautentzündung nachzuweisen. Das heisst es wird Flüssigkeit abgezogen. Vielleicht wäre dies etwas für Euch. Gehe mal zu Deinem Tierarzt und bespreche es mit ihm. Wenn es mein Hund wärDie würde ich diese Variante probieren. Bei Menschen macht dies auch der Internist. Habe selber bei diesen Untersuchungen schon zugereicht und selber eine Lumbalpunktion erhalten. Die Untersuchung selber ist nicht sehr lange. Beim Hund denke ich muss man eine Kurznarkose machen. Vielleicht hilft Dir dieser Gedanke weiter.

Renate mit Maxi, Lissy und Lady Sonnenschein
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Alt 09.08.2015, 18:12   #3
Capi
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Standard

Servus aus München.
Caprioara hat eine Rückemarksverletzung, die aber ohne Probleme verheilt ist. Bis auf die Lähmung.
Ich selbst wurde als Kind am Wasserkopf operiert. Da hat man ein Ventil gelegt, daß den Liquor ableitet. Frag doch mal, ob das bei Hunden auch geht.
Bei mir ging ein Schlauch früher mal vom Kopf in die Herzkammer. Das ist mittlerweile ja total verwachsen und der Liquor wird irgendwo ins Gewebe abgegeben, was mich aber nicht beeinträchtigt.
Viel Glück,
Linda und Caprioara
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