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Alt 10.01.2009, 21:58   #1
jaimi
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Standard Futterneidisch?

Hallo,
Wir haben seit 5 Mon.einen tauben Hund und dieser reagiert sehr empfindlich darauf,wenn man beim Fressen an ihn herantritt oder in seine Nähe kommt.Er fängt an sein Futter zu schlingen und würgt dann wie ein besessener,da es fast im Halse stecken bleibt.Wie kann man ihm vertrauen geben,das ihm keiner was will,wenn er frist,bzw. das futter nicht weggenommen wird?

LG Dana
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Alt 10.01.2009, 22:06   #2
Gabi Kröger
Chaoten-Täubling
 
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Hey,
ich würde es einfach mal mit Handfütterung versuchen.
Dabei lernt er, dass nix weggenommen wird und schlingen kann er so ja auch nicht.
__________________
Liebe Grüße aus dem Norden senden

Gabi und Gina (Täubling), Frank und Teddy, auch die Kitty´s Lucy und Sammy - Cenny für immer im Herzen dabei...
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Alt 10.01.2009, 22:14   #3
Kim
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Standard

Entweder wie von Gabi geschrieben die Handfütterung oder Du stellst den Napf einfach auf Deinen Schoß und schaust ihm beim fressen zu. Man gibt nur die Hälfte in den Napf und legt dann immer wieder was dazu. So merkt er, dass niemand was wegnimmt sondern das immer was dazukommt.
__________________
liebe Grüße Heike mit
Jamie, Aston, Indiana und
den Katzen Coopa und Lenny
sowie 6 Hühner und 1 Hahn, 3 Kaninchen, 17 Schafe und 17 Rinder

Die Wahrheit siegt durch sich selbst. Eine Lüge braucht stets einen Komplizen.

(Epiktet)






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Alt 10.01.2009, 22:19   #4
Ina
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Huhu,
Handfütterung hätte ich auch für den Anfang empfohlen, den Rest bringt einfach die Zeit. Vielleicht wurde ihm früher das Futter streitig gemacht oder gar weggenommen.
Ansonsten hilft vielleicht auch mit der Hand immer wieder kleine "besondere" Leckerchen (z.B. Fleischwurst oder Käse) in den Napf zu geben während der Hund frisst. Dadurch verknüpft er, daß die Nähe nicht Verlust sondern besondere Zugabe bedeutet und hört auf zu schlingen.
LG
Ina
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Werte eine Behinderung nicht als Makel sondern nimm sie als Herausforderung an.
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Alt 10.01.2009, 22:22   #5
Ina
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Hups,
nu haben sich Heike und mein Posting überschnitten, aber wir sind uns da ja sehr einig
LG
Ina
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Alt 10.01.2009, 22:23   #6
jaimi
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Hallo,

Danke für die Ratschläge.Werde es morgen gleich ausprobieren.Muß noch dazu sagen,das wir ihn erst seit 5 Mon.haben und wir (mit dem Züchter) die 4-ten Besitzer sind.Wer weiß was vorher alles passiert ist.

LG Dana
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Alt 10.01.2009, 22:27   #7
Marty
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Hallo,

meine taube Lissy ist auch so ein Schlinger ... - allerdings ohne futterneidisch zu sein. Sie war dies von Anfang an und hat es bis zum heutigen Tag - 7 Jahre später - beibehalten ...

Ich weiß nicht, ob es für den Hund anfangs nicht noch mehr Stress bedeutet, wenn eine Hand ständig am Napf ist - auch wenn was Leckeres immer wieder reinkommt.

Von daher würde ich es auch erstmal mit der Handfütterung versuchen, bis das Vertrauen richtig da ist.

Der Rest ergibt sich dann bestimmt von selbst ...
__________________
Liebe Grüße

Martina

mit den Sternenfellkindern Flöckchen, Lissy und Pucki

Tempora mutantur nos et mutantur in illis - Die Zeiten ändern sich und wir uns mit ihnen (lateinisches Sprichwort)
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Alt 10.01.2009, 22:57   #8
Kati
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Hallo Dana !
Ich bin auch für aus der Hand füttern ...
Viel Erfolg !
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Kati mit Doddi im Arm und Jule im Herzen
"Die, die wir lieben, sterben nicht von uns weg.
Sie sterben in uns hinein und bleiben als Erinnerungen für immer bei uns !"
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Alt 10.01.2009, 23:14   #9
Katja
Gast
 

Beiträge: n/a
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Huhu Dana,

ich hatte das "Problem" (in Anführungszeichen, weil ich es nicht wirklich als solches empfunden habe) in etwas abgewandelter Form mit Maruscha anfangs auch. Sie konnte nicht in der Nähe der anderen Hunde fressen ohne total hektisch, wahlweise stinksauer zu werden.

Anfangs hab ich sie im Wohnzimmer mit geschlossenem Kindergitter gefüttert, die anderen vier haben wie gewohnt in der Küche gefressen. Später Maruscha im Flur und noch später Maruscha mit in der Küche mit mir als Wachhund Sie ist jetzt seit einem Dreivierteljahr bei uns und frisst seit geraumer Zeit völlig ohne Gepöbel Seite an Seite mit den anderen.

Ich bin in der Hinsicht wohl ein Freund simpler Lösungen und finde, man muss nicht immer alles komplizierter machen als es ist. Wenn einer meiner Hunde ein Problem damit hätte, dass ich beim fressen in seine Nähe komme würde ich es eben nicht tun
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Alt 10.01.2009, 23:25   #10
Kati
Koboldfan
 
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Off-Topic:
@ Katja: Da hast Du echt Glück gehabt - bei mir waren sowohl Jule, als auch Doddi, extrem futterneidisch und ich habe mich nach monatelangen Versuchen der Gewöhnung letztendlich dann für getrennt Füttern entschieden. Scheinbar gibt es Hunde, die es nicht lernen ... allerdings hatten / haben beide Hunde keine Probleme damit bei menschlichen Familienmitgliedern.
__________________
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