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Alt 07.01.2010, 22:47   #1
wera
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Beiträge: n/a
Standard nur 1 hoden?

hallo ihrs, mein zorro ist jetzt 7 monate alt und hat nur einen hoden, der andere ist noch im bauchraum. laut ta soll ich bis zu seinem 1 geburtstag warten und ihn dann operieren bzw kastrieren lassen. kann der hoden noch kommen oder ist die op die einzigste möglichkeit. zorro ist seeeeehr dominant und vielleicht wird es nach der op besser, das er ein wenig ausgeglichener ist. er mischt das rudel ziemlich auf. er versucht auch die anderen rüden" aufzubocken". finden die nicht so pralle, so das ziemlich stimmung unter den jungs ist. ich habe große angst vor der narkose, habt ihr erfahrung mit der op? gruß und danke im voraus wera
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Alt 08.01.2010, 00:06   #2
Pebbles
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Hallo Wera!

Die Chance, daß der Hoden noch kommt, ist gen null. Bis 16 Wochen - danach schließt sich der Spalt, durch den der Hoden absteigen müsste.

Natürlich ist jede Narkose ein Risiko, aber ganz ehrlich ist es bei den heutigen Narkosen so, daß die doch recht gut dosierbar sind und die Erfahrungen gewachsen sind.

Wenn du ganz sicher sein willst, dann such dir einen Tierarzt / eine Klinik, die per Inhalationsnarkose arbeitet. Meine Tierärztin macht das auch und die Mädels sind sehr schnell wieder wach, weil die Narkose sich sehr genau dosieren läßt, die Hunde intubiert und überwacht werden.

Die OP ist leider recht nötig. Der im Bauch liegende Hoden kann sonst entarten und der Hund an Krebs erkranken. Die OP wäre nur zu umgehen, wenn der HOden gar nicht da ist, das müsste über ein Ultraschall zu sehen sein.

Wenn du nicht kastrieren willst, gibt es auch, wenn der innenliegende Hoden voll entwickelt ist, die Möglichkeit ihn ber einen kleinen chirurgischen Eingriff abzusenken. Aber so wie es sich anhört, willst du ja eh kastrieren, dann wäre das ja unwichtig.

Was du versuchen kannst: Du kannst ihn viel am Bauch massieren, immer in Richtung "runter" in der Hoffnung, den Hoden runter zu massieren.

Und du kannst es homöopatisch versuchen. Pulsatilla D6 und Lachesis D12 jeweils 3 mal täglich sollen helfen.
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Alt 08.01.2010, 00:11   #3
Kim
Strubbel
 
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Standard

Da kann ich Silvia nur zustimmen. Unser Hundekumpel Aidan hatte diese OP vor 2 Wochen. Ein Hoden hatte sich im Welpenalter wieder zurück gezogen und nistete im Bauchraum.

Die OP ist unumgänglich, der Gesundheit des Hundes zuliebe.

Vor einer Narkose kann man einen Bluttest machen lassen um zu gucken ob die Organe in der Lage sind die Narkosemittel zu verarbeiten. Meine TÄ macht das immer und es beruhigt einen schon.
__________________
liebe Grüße Heike mit
Jamie, Aston, Indiana und
den Katzen Coopa und Lenny
sowie 6 Hühner und 1 Hahn, 3 Kaninchen, 17 Schafe und 17 Rinder

Die Wahrheit siegt durch sich selbst. Eine Lüge braucht stets einen Komplizen.

(Epiktet)






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Alt 08.01.2010, 09:26   #4
March Hare
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Huhu,
bei Aidan ist der Hoden irgendwann nach der 12. Woche wieder in den Bauch geflutscht.
Aidan haben wir jetzt im Alter von 1 Jahr und 3/4 operieren lassen. Zu früh sollte man nicht operieren, denn das könnte dazu führen, dass der Hund nicht weiter reift (im Kopf meine ich )bzw nicht weit genug gereift ist. Wir haben uns sehr schwer getan mit der Entscheidung und waren bei 3 verschiedenen TAs zwecks Beratung. Dann haben wir über den Zeitpunkt nachgedacht und da war es ab ca 1,5 Jahren in Ordnung. Er soll ja nicht zu sehr Welpe/Jungspund bleiben, auch wenn der Rest seines Körpers weiter altert .
Frag am besten nach, wann ein günstiger Zeitpunkt für deinen Hund wäre (hab grad nicht aufem Schirm, was du für einen hast).
Nach der OP hat uns die TA-Helferin die Hoden gezeigt. Der aus dem Hodensack war schätzungsweise Tischtennisball groß (ist ja auch ein großer Hund ), aber der andere hatte die Größe einer etwas größeren Haselnuss.
Man hätte theoretisch den Hoden auch im Bauch lassen können, aber falls er wegen der Wärme entartet wäre, würde man das fast nicht oder eben viel zu spät merken.
Und den Bluttest haben wir machen lassen und es war alles ok. Den würde ich vor einer OP wenn möglich immer machen lassen.
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Alt 08.01.2010, 15:54   #5
Blue
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Hallo Wera,
wir haben auch einen Hund, bei welchem der Hoden nicht runtergerutscht ist. Den haben wir im Alter von 11 Wochen von VDH-Züchter gekauft.
Haben sofort mit einer Hormontherapie begonnen, die aber überhaupt nichts gebracht hatte.
Man soll schon den in der Bauchhöhle steckenden Hoden entfernen
lassen, da die Temperatur in der Bauchhöhle höher ist und es kann
zu Krebs oder Veränderungen führen.
Ich würde dir zu einer Kastration raten. Würde ich aber nicht jetzt,
sondern ein wenig später machen lassen.
Wenn man den Hund im Welpenalter kastriert kann es sein das er sich viel
länger wie ein Welpe verhält.
Die meisten Hunde werden auch nach der Kastration ruhiger, das kann aber bis zu einem halben Jahr, dauern bis sich der Hormonhaushalt ganz
umgestellt hat.
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Alt 09.01.2010, 23:43   #6
Ina
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Huhu,
eine OP ist im Falle dessen, daß der Hoden nicht absteigt unumgänglich, denn dieser wird im Bauchraum viel zu warm " gelagert" und dies führt leider nicht allzuoft zur bösartigen Entartung. Mein Kalle war auch so ein Kandidat, den wir natürlich in jungen Jahren beobachteten, aber wir hatten das große Glück, daß sein Hoden im späten Alter von 8 Monaten noch abwanderte und sich dann im Hodensack wierderfand. Inzwischen ist unser Kallle dennoch kastriert...
LG
Ina
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Werte eine Behinderung nicht als Makel sondern nimm sie als Herausforderung an.
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Alt 17.01.2010, 14:58   #7
katrin t
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pulsatilla und lachesis würd ich nicht nehmen.auch nix anderes mehr in dem alter, weil bauchdecke ist zu und die homöopathie macht sie leider nicht mehr auf.
ich denke auch du kommst um eine kastration nicht rum.und einhoder sind meist eh etwas dominanter.

lg katrin
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