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Alt 04.02.2013, 09:58   #1
NellyLena
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Standard Epilepsie durch Getreide???

Hallo ihr Lieben!
Ich stelle jetzt nun diese Frage im Namen einer Freundin...
Sie hat einen Beagle, 15 Monate, der an Epilepsie leidet. Sie sagt, dass die Anfälle nicht sehr häufig sind, aber sie kommen schon vor.
Ansonsten geht es der kleinen Emma aber eigentlich ganz gut.
Sie hat jetzt schon mit sehr vielen Tierärzten gesprochen - einige meinen, dass auch Getreide im Futter eine Epilepsie auslösen könnte.
Wisst ihr etwas darüber? Ist da was dran?

Meine Freundin Bettina ist jetzt also am recherchieren, welches Futter kein Getreide drin hat. Vielleicht wäre das eine Chance.
Nehmen wir mal an, wir würden ein Futter ohne Getreide finden - gesund wird die Emma doch aber nicht mehr dadurch oder????

Welche Tipps habt ihr denn sonst noch was Epilepsie angeht? Sind für jeden Ratschlag dankbar.

lg
Lena
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Alt 04.02.2013, 10:54   #2
Nike`s Frauchen
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Standard Getreidefreies Trockenfutter

Hallo Lena,

Ich bin keine Fachfrau für Epilepsie. Ich kann Dir aber definitv sagen, daß Epilepsie nicht heilbar ist, man aber die Anfälle reduzieren kann bis zu einem gewissen Grad je nach Stärke der Krankheit.
Es gibt Medikamente gegen Epilepsie, die allerdings auch reichlich Nebenwirkungen haben.
Daß man mit Getreide Anfälle auslöst, hab ich noch nicht gehört, aber ich kann mal nachfragen. Meine beste Freundin kennt sich sehr gut mit Futter und Zusammaensetzungen etc aus.
Vorab kann ich Dir aber schon mal sagen, daß Orijen und Wolfsblut getreidefreies Futter anbieten. Ansonsten soll sie sich mal überelegen, zu barfen. Ich weiß aber nicht, wie da die Erfahrungswerte bei Epilepsie sind, frage aber mal nach...
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Alt 05.02.2013, 20:35   #3
Klara
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Standard

Mit meiner "Klara" habe ich auch einen Epilepsiehund hier. Diese Diagnose wurde im Dezember 2011 bei ihr gestellt, seither bekommt sie Luminal Tbl.Wir hatten vor kurzem ein Gespräch mit unserer TÄ weil wir dachten man könnte die Medi's vieleicht reduzieren. Sie hat auch nur leichte Anfälle gezeigt und wegen der möglichen Nebenwirkung wollte ich versuchen, so wenig wie möglich und soviel wie nötig zu geben. Sie ist jetzt gut eingestellt, hat bisher keine Anfälle mehr gezeigt.Mit der reduzierung der Dosies ist sie nicht einverstanden weil wir uns am untersten Level bewegen.Sie hat mir gesagt das es nicht zwangsläufig zu Nebenwirkung kommen muss wie Z.B erhöhte Leberwerte.Das gleiche sagte mir eine andere TÄ die ich kontaktierte zu diesem Thema.Was die Ernährung angeht, ich" barfe" meine Hunde. Sie bekommen Leckerlis die sicher auch nicht immer getreidefrei sind und ich kann nicht sagen das es sich negativ auswirkt.Wenn diese Diagnose gestellt ist wird man um die Medikamentengabe nicht herum kommen.weil sich diese Anfälle häufen und schlimmer werden können.
__________________
Liebe Grüße von Cornelia mit Lilly und Klara und Senta im Herzen

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Alt 18.12.2013, 14:22   #4
Snoopyle
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Standard

Hallo,

ich habe deinen Beitrag jetzt erst gesehen und wollte mal nachfragen, was sich da beim Thema Futter gemacht hat.
Ich habe auch einen Epi-Hund, der auch gegen Weizen allergisch ist.
Er wird seit der Diagnose gebarft und hat seither weder Probleme mit der Haut, noch mit dem Darm und Anfälle (mag jetzt am Futter liegen oder aber an der super Tabletten-Einstellung) hatte er auch schon über 1 Jahr nicht mehr.
Übrigens, was anscheinend auch noch als Anfallsauslöser gilt ist Fenchel. Wir hatten anfangs ein Trockenfutter mit Fenchel Anteil (klar, beim Mensch soll Fenchel ja bei Bauchweh helfen) nach der Fütterung ist er dann regelmäßig mit Krämpfen umgekippt...

Viele Grüße,
Lena & Felix
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Alt 19.12.2013, 20:15   #5
Lottemaus
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Standard

Hallo

Vor ca. 3Monaten hatte ich sehr viel Brot gekauft und da bei uns der Anfang und das Ende selten gegessen werden, habe ich die vor dem einfrieren gleich abgeschnitten, Die Reste habe ich ausnahmsweise abends den Hunden unter das Futter gemischt. In der Nacht hat mein Rüde Joker einen epileptischen Anfall bekommen. Nach ca. 4-5 Minuten war alles vorbei. Bin am nächsten Tag zum TA und der bestätigte, das sehr wahrscheinlich das viele Brot der Auslöser war. War natürlich das letzte Mal.
Joker hat seit dem auch keinen Anfall mehr gehabt. Vorsichtshalber einfach das Getreide weglassen.
__________________
LG Kerstin mit Douschka, Lorena und Joker und Dave und Lotte im Herzen

Wenn die Seele weint, sieht man keine Tränen.
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Alt 30.11.2017, 16:08   #6
Königsberner
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Standard wie äußert sich ein epileptischer Anfall ?

Hallo in die Runde,
wir haben einen Berner Sennen Hund, der mit 3 Monaten neurologisch auffällig wurde. Wir hatten mittlerweile 7-8 Anfälle, waren in der Tierklinik, hatten ein MRT vom Kopf, CT vom Bauch, Rückenmarkspunktion und keine wirkliche Diagnose.
Ich erzähle mal wie die Anfälle so sind- vielleicht habt ihr eine Idee oder ähnliche Anfälle, so daß wir eine Ursachenidee bekommen.
Das erste Mal hatte Atreju seinen stärksten Anfall. Er war bei meinem Mann im Auto und beim Öffnen der Box fiel er fast leblos meinem Mann entgegen. Er reagierte nicht und war quasi schlaff. Es ging sofort in die 45Minuten entfernte Tierklinik, wo er langsam wieder reagierte. Deren Verdacht war Flüssigkeitsmangel, weil er so jung war und die Tage vorher sehr warm. 6 Wochen später der nächste Anfall. Diesmal hob er unkontrolliert Vorder- und Hinterbein abwechselnd, wirkte ferngesteuert-nicht bei sich, konnte nicht Stehen und Laufen. Wir sind sofort zur Tierärztin (15min entfernt) und nach kurzen Untersuchungen weiter in die Tierklinik (40min Fahrt). Sein Zustand war bis zur Klinik gleichbleibend und besserte sich erst während der Wartezeit in der Klinik. Das wir warten mußten und nicht als dringlich eingestuft wurden, war ein Fehler einer Tierarzthelferin, für den sich später die Klinikleitung entschuldigte. Blöd war, dass die Beschwerden bei Tierarztkontakt wieder so gut wie weg waren. Der Anfall dauerte 90min. 6 Wochen später der nächste Anfall. Diesmal etwas abgeschwächter, aber wieder Steh- und Gehunfähigkeit und das unkontrollierte Anheben von Vorder-, Hinterbein abwechselnd. Diesmal war er auch Kopfscheu bei der Untersuchung durch die Tierärztin. Es ging wieder ab in die Tierklinik mit 'Verdacht auf akute Blindheit und Stehunfähigkeit. In der Klinik wieder kaum noch Beschwerden. Dann haben wir ohne Anfall ein MRT vom Kopf machen lassen und ein CT vom Bauch, sowie eine Rückenmarkswasseruntersuchung. Zusätzlich einen Cortisol-Stresstest und diverse Blutuntersuchungen. Bis auf das MRT alles unauffällig. Beim MRT fiel auf, daß sein Kleinhirn etwas klein ist und in Richtung Rückenmark drückt. Das ist aber nur ein Verdacht, da es keine vergleichbaren MRT-Bilder von gleichaltrigen gesunden Bernern gibt.
Der nächste Anfall wieder 6 Wochen später war schwächer und kürzer-ca. 15min. Der Neurologe in der Tierklinik schließt Epilepsie aus, weiß aber sonst auch nicht weiter. Jetzt fahren wir nur noch bei starken Anfällen in die Tierklinik und bleiben ansonsten einfach nur ruhig und kuscheln mit ihm bis alles vorbei ist. Im Sommer waren wir anfallsfrei. Anfang Oktober ging es wieder mit einem schwachen Anfall von 10min los und wiederholte sich bis heute 3 Mal ohne regelmäßige Abstände. Stress schließen wir als Auslöser aus, da die Anfälle teilweise aus ruhigen Tagen entstehen.
Wir können mit Atreju mit den Anfällen leben, würden halt nur gerne wissen was es ist.
Hat jemand von Euch eine Idee ?
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