Behinderte Hunde Forum

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Alt 08.01.2014, 21:39   #11
Nicole
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Hallo Jasmira,

ich würde so schnell auch noch nicht aufgeben. Sicher hat er im Moment auch Schmerzen, schließlich wurde er vom Auto angefahren!! Aber ob die Verletzung wirklich dauerhaft Schmerzen verursachen wird, zeigt sich doch erst mit der Zeit.

Ich glaube, hier gibt es soviele Halter von gelähmten oder dreibeinigen Hunden, die eine sehr positive Lebensqualität der Tiere bestätigen können.

Auch für Hunde gibt es fast überall schon Physiotherapeuten und Osteopathen, die dir und dem Hund helfen können.

Ich wünsche euch ganz ganz viel Glück und drück die Daumen!!
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Liebe Grüsse
Nicole
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Alt 08.01.2014, 22:37   #12
Jasmira
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das große Problem ist das die Ärzte ihm bis Freitagzeit geben und ich dauernd höre machen sie sich nicht soviel Hoffnung dann habe ich mich noch mit meinem Mann gestritten weil er denkt ein gelähmter Hund gehört eingeschläfert er hat diese entscheidung für sich getroffen. Ich will den Kleinen Nicht verlieren. Ich will Jede Chance nutzen ich meine drei Tage sind einfach zu kurz ich sehe ihn jeden Tag.

Und er sieht net gut aus ist aber trozdem noch so voller Leben heute Abend besonders, er zittert nicht mehr wir haben zusammen gekuschelt auf einer decke gelegen und er wirkte irgendwie Glücklich. Er wollte leckerlies und hat küsschen verteilt ich kann einfach net aufgeben... aber ich stehe irgendwie alleine. Wir reden nicht mal drüber nicht wirklich und es ist mein erster Hund.

Er musste soviel mitmachen da wo er vorher war und das einzige was ich mir für ihn wünsche ist ein langes glückliches leben.
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Alt 09.01.2014, 01:14   #13
Theo
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Ich würde mich nicht so von den Tierärzten unter Druck stellen lassen.

Es ist dein Tier! Wichtig ist, dass dein Hund schmerzfrei ist und das ist er ja durch die Medikamente. Was ich nicht verstehe, er hat doch keine Brüche und ist hinten gelähmt,dann dürfte er doch eigentlich keine Schmerzen haben.

Die Tierklinik scheint ja irgendwie keine Ahnung zu haben, was deinem Hund fehlt.

Aus welcher Gegend kommst du denn? Vielleicht kann dir hier jemand helfen und dir eine gute Tierklinik nennen.

Ich würde mir unbedingt eine zweite Meinung einholen!

Kann mir gut vorstellen, dass du jetzt fix und fertig bist, aber dein Hund hat doch noch Lebenswillen.

Alles, alles Gute für deinen Hund.

LG
Anja mit 3 Bein Theo
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Alt 09.01.2014, 08:08   #14
Alex70
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Ich kann mir vorstellen, wie du dich fühlst, wenn du mit dem TA sprichtst. Meine Nayna hat Leihsmaniose und Babesiose und die TÄ snd da recht ... ich sag' mal bestimmend und hartnäckig, was die Art der Behandlung angeht. Ihre Meinung ist die, die Zählt und die, die richtig ist! Im Leihsmaniose-Forum lese ich da anderes an Erfahrungen und auch Meinungen von dort vertretenen Hundehaltern und TÄ. Sich gegen den TA durch zu setzen ist nicht unbedingt so einfach. Bedenke aber, das deine Entscheidung, ein kleinen "hmm... ok...", für deinen Hund sehr "weitreichende und entgültige Auswirckungen" hat. So eine Spritze ist schnell gegeben...

Hier im Forum kannst du auch Videos von gelähment Hunden, mit Rolli finden. Die würde ich deinem Man mal zeigen. Dann wird er sicher auch ganz schnell einsehen, das man einen Hund nicht einschläfern muss, "nur" weil er gelähmt ist. Wenn er sieht, wie die Wuffels über die Wiesen fetzen, über Stock und Stein.... mit anderen Hunden spielen... ich glaube dann ändert er seine Meinung ganz schnell.
Sicher ist ein gelähmter Hund für den Hanlter ein "gewisser mehr Aufwand" aber hier gibt es reichlich Beispiele, die belegen, das sich das lohnt und das der Hund ein langes, glückliches Leben führen kann. Schläfer den Kleinen nicht aus Bequemlichkeit eines Mannes ein. Zeig ihm die Videos hier, es sind auch TV Beiträge dabei. Auch die Berichte, wo der Hund seinen Rolli "schon wieder" geschrottet hat , sind lesenswert, da sie zeigen, wie viel Spaß der Hund noch am Leben hat und man da raus lesen kann, wie ungezwungen die Wuffel mit der Behinderung umgehen.

Durchhalten und sich gegen die TÄ behaupten, den Man überzeugen und Hoffen, das ist das, was ich dir rate und dafür wünsche ich dir alle Kraft der Welt und viel Glück!

Einen Menschen schläfert man doch wegen sowas auch nicht ein und da dauert es meisten Monate und Jahre bis sich wieder Lebensfreude einstellt - deni Hundi zeigt die jetzt schon...

Du hast einen kleinen Hund, den kannst du im Notfall auch mal tragen. Das reduziert die Anzahl der unüberwindbaren Hindernisse im Alltag ganz gewaltig. Man muss auch nicht die ganze Wohung umbauen. Er wird auch mit Rolli durch die Tür kommen. Eine Rampe an der Treppe vielleicht...

Und wer weis... wer kann jetzt, nach so kurzer Zeit, sagen, was noch alles wieder wird und was nícht? Er hat keinen Bruch, keine erkennbare Verletzung...

LG
Alex.
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Wer sagt, dass in seinem Leben kein Platz für einen Hund ist, der hat kein Leben!
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Alt 09.01.2014, 10:59   #15
Capi
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Hallo,
es tut mir wirklich leid, was Dir und Deinem Hund passiert ist.
Ich habe selber einen kleinen Terrier, der vermutlich einen Autounfall hatte (Hörensagen, da Tierschutzhund). Seit dem ist sie im Rolli und einseitig taubblind.

Ich würde nicht vorschnell die Hoffnung aufgeben. Im ersten halben Jahr nach dem Unfall tut sich noch sehr viel. Es dauert erst mal einige Monate, bis der Körper das Trauma überstanden hat und dann kann noch was kommen.

Meine Caprioara habe ich bekommen, da war der Querschnitt schon ein Jahr alt. Da kann man nicht mehr viel machen. Ich finde das aber gar nicht schlimm. Anfangs mußte ich mich an das "Pipimanagement" gewöhnen. Aber jetzt haben wir unsere Zeiten und sind ein eingespieltes Team. Caprioara hat einen Rolli, der auf sie angepaßt wurde. Mittlerweile gehen wir sehr lange Gassi und machen Hundesport auf Wettkampfniveau.

Ich kann Dir nur raten erst mal tief durchzuatmen und es langsam engehen zu lassen. Wenn keine Brüche vorliegen, muß man erst mal abwarten, bis alle Schwellungen zurück gegangen sind. Und dann würde ich langsam mit Krankengymnastik anfangen.

Viele Grüße
Linda mit dem rollifahrenden Einauge Caprioara und der Seniorin Tara
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Alt 09.01.2014, 12:10   #16
Lottemaus
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Meine Dobermannhündin Lotte hatte keinen Unfall, sondern einen vierfachen Bandscheibenvorfall mit Einblutungen. Sie war hinten gelähmt und sollte nach Meinung der behandelnden TÄ eingeschläfert werden, da sie nur noch eine 10-20% Chance hatte je wieder zu laufen. Ich habe eine Auseinandersetzung mit ihr gehabt, als ich mich weigerte den Hund einschläfern zu lassen. Stattdessen sollte Lotte operiert werden. Nach der OP konnte Lotte lange Zeit nicht alleine laufen und musste mit einem Tragegeschirr unterstützt werden. Dank Physiotherapie und vor allem Unterwasserlaufband kann sie heute wieder laufen und rennen.

Lass Dich von den TÄ nicht einschüchtern
. Es geht um das Leben Deines Hundes und nicht um ihres. Solange Dein Hund noch Lebenswillen zeigt, solltest Du es auf jeden Fall versuchen.

Und Dein Mann wird sich daran gewöhnen, wobei mein Mann von Anfang an dazu stand und ich das Glück hatte, ihn nicht überzeugen zu müssen. Aber selbst wenn er nicht mitgezogen hätte, hätte ich Lotte operieren lassen.

Ich wünsche Euch viel Kraft.
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LG Kerstin mit Douschka, Lorena und Joker und Dave und Lotte im Herzen

Wenn die Seele weint, sieht man keine Tränen.
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Alt 09.01.2014, 13:09   #17
Jasmira
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ich danke euch für eure lieben worte! Die Schmerz medis wurden abgesetzt und er ist schmerzfrei er bellt hat ständig Hunger und versucht sich aufzurichten aber die Hinterbeine wollen einfach nicht. Am Montag habe ich ein langes Gespräch mit dem TA. Wenn mein Mann nicht mit zieht machen Benji und ich das eben alleine
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Alt 09.01.2014, 14:41   #18
Nicole
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Dann ist zumindest der große Zeitdruck erstmal weg?! Das ist schon mal gut!!! Dann kannst du mal einen Moment aufatmen.
Und scheinbar sagt dir dein kleiner tapferer Hund schon jetzt, wozu er alles fähig ist und was für ihn auch Lebensqualität bedeutet. Das ist eben nicht nur das LAufen.

Davon abgesehen, finde ich es auch noch viel zu früh von einer dauerhaften Lähmung zu sprechen, da kann sich noch viel tun.

Ich drück euch weiterhin die Daumen und vertrau auf dein Gefühl!!
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Liebe Grüsse
Nicole
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Alt 09.01.2014, 15:04   #19
Odin
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Zitat:
Zitat von Lottemaus Beitrag anzeigen
Meine Dobermannhündin Lotte hatte keinen Unfall, sondern einen vierfachen Bandscheibenvorfall mit Einblutungen. Sie war hinten gelähmt und sollte nach Meinung der behandelnden TÄ eingeschläfert werden, da sie nur noch eine 10-20% Chance hatte je wieder zu laufen. Ich habe eine Auseinandersetzung mit ihr gehabt, als ich mich weigerte den Hund einschläfern zu lassen. Stattdessen sollte Lotte operiert werden. Nach der OP konnte Lotte lange Zeit nicht alleine laufen und musste mit einem Tragegeschirr unterstützt werden. Dank Physiotherapie und vor allem Unterwasserlaufband kann sie heute wieder laufen und rennen.

Lass Dich von den TÄ nicht einschüchtern
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Darf ich Dich fragen, wo Du mit Deinem Hund beim TA warst ? Ist ja unsere Ecke und ich finde das immer sehr spannend.
Wo bist Du zum Unterwasserlaufband gefahren ?
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Grüße von Steffi mit Odin und Bruno
und
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Heidi, Maischa & Pedro immer im Herzen

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Alt 09.01.2014, 18:52   #20
Lottemaus
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Ich war in Norderstedt in der Tierklinik. Und die Physio war bei Grit Ramm in Flintbek. www.equicani.de
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