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Alt 07.01.2014, 16:56   #1
Jasmira
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Standard Unfall kann ich noch was tun?

Hallo Ihr Lieben
Vor 2 Tagen in der Nacht bin ich mit meinem kleinen Jack Russel rausgegangen um noch ein zu Rauchen, er begleitet mich immer wir standen am Bürgersteigt und ich hab grade eine Sekunde nicht aufgepasst und er lief zwei meter vor... es hat geknallt und er hat fürchterlich gejankt.Das Auto was urplötzlich da war und parken wollte hat ihn erwischt.
Er kam direkt in die Tierklinik, keine Inneren Verletzungen, keine brüche es ist nichts zu sehen, dennoch kann er sich von der Hüften abwärts nicht mehr Bewegen.
Die Ärzte versuchen grade noch eine Magnet Therapie aber wenn sich innerhalb von zwei Tagen nicht wenigstens eine geringe besserung einstellt muss ich Ihn einschläfern lassen. Sie wissen nicht was Ihm fehlt und generell geben sie sehr wenig Auskunft.
Unser kleiner ist 5 Jahre alt ich durfte Ihn heute das erstemal wieder sehen, es war so furchtbar... er zittert nur noch und versucht sich hinzusetzen oder aufzustehen aber es geht einfach nicht. Ich fühle mich so unendlich furchtbar, weil das passiert ist und ich nicht bei Ihm sein kann.
Aber keiner will mir sagen wie es weitergehen kann, was er haben könnte oder ob überhaupt noch eine Hoffnung besteht. Die Ärzte sagen immer nur naja die nächsten 48 Std. sind entscheident.
Kennt jemand von euch so einen fall? Es gibt es noch hoffnung? Der kleine ist immer noch aufgeweckt will alles sehen und alles erkunden, aber er kann nicht mehr er zittert und zittert. Er isst wohl noch und freut sich aufs leckerlie aber das scheint alles nichts zu bedeuten.
Er sah mich an und ich hab versucht stark zu sein... bis ich wieder gehen musste. Besonders schlimm für mich weil wir unseren kleinen vor 4 Jahren aus einem Haushalt geholt haben wo das Frauchen abgehauen ist und der Mann den hund schwer missachtet hat.
Und obwohl ich Ihm versprochen habe das ich immer auf ihn aufpasse und für Ihn da bin kann ich nichts tun... solangsam schwindet meine Hoffnung und ich bei dem Gedanken das ich es bin die zustimmen das er eingeschläfert wird könnte Ich durchdrehen.
Er ist mein kleiner sonnenschein und gab mir Kraft zum Leben und ich kann nichts tun. Die Ärzte sind sich sicher das er starke schmerzen hat und das ein Leben als querschnittsgelähmter Hund eine Qual für Ihn wäre. Das war so ziemlich meine letzte Hoffnung... kann ich noch etwas tun? Habe ich vllt. eine Möglichkeit übersehen Ihm zu Helfen?
Liebe grüße Jasmira
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Alt 07.01.2014, 18:31   #2
Alex70
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Standard

Hallo Jasnira,

persönlich habe ich keine Erfahrung mit derartigen Fällen oder Rolli-Hunden.

Ich kann mir aber vorstellen, das der Arme so zittert, weil er durch die ständigen Versuche auf zu stehen entkräftet ist. Ich hoffe, das bald jemand mir Erfahrung hier etwas schreibt. Wenn er keine inneren Verletzungen hat und keine Brüche, keine Quetschungen... dann ist echt fraglich, warum er nicht mehr laufen kann.

Ich denke (noch) nicht, das er eingeschläfert werden muss. Die Lähmungserscheinungen müssen ja einen Grund haben. Sind vielleicht Nerven beschädigt / gerissen? Woher kommt die Lähmung?

Ich würde auf jeden Fall nicht so schnell aufgeben, es sei denn, es gibt wirklich keine Hoffnung, das er wieder gesund wird - also schmerzfrei. Die Lähmung als solche ist sicher tragisch aber, das wird dir hier sicher jeder bestätigen, kein Grund einen Hund einzuscläfern.
Du kannst in verschiedenen Foren / Seite lesen, das Hunde die gelähmt waren mit viel Training und Geduld wieder laufen können. Das geht natürlich nur, wenn die entsprechenden Nerven nicht zu stark geschädigt sind. Wie bei uns Menschen auch, gilt hier: Futsch ist futsch, wobei Hunde, so mein Eindruck, sich hier besser regenerieren, als Menschen. So etwas brauch aber auf jeden Fall viel Zeit.
Im schlimmsten Fall ist dein süßer gelähmt und braucht ggf. zukünftig einen Rolli. Damit kann er aber auch ein absolut glückliches Leben führen. Da gibt es hier einige Leute, die dir da die tollsten Geschichten erzählen können, mit Bildmaterial (Foto und Film).

Ich fühle mit dir, wenn ich mir vorstelle das wäre einer meiner Mädels passiert... furchtbar... aber an einschläfern würde ich nicht denken, nicht basierend auf den Informationen, die ich bisher habe.

Alles, alles Liebe und Gute, viel Kraft, Geduld, Glück und gute Besserung!!

LG
Alex.
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Alt 07.01.2014, 19:58   #3
rosenohr
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Hallo Jasmira,

es tut mir leid, dass euch so etwas Schreckliches passiert ist.

Zur Aussage der Ärzte kann ich nur sagen, ein Leben als gelähmter Hund ist
durchaus lebenswert, wenn er starke Schmerzen hat, sieht die Sache anders aus.

Wurde eine Ct. gemacht?

Meine Amy ist seit ihrem Bandscheibenvorfall vor 3 Jahren gelähmt und läuft heute im Rolli.

Sie ist ein fröhlicher Hund und mir würde nie einfallen, sie wegen ihrer Lähmung einschläfern zu lassen.

Es war für uns beide ein harter Weg aber er hat sich gelohnt.

Ich wünsche euch, dass es eine genauere Diagnose gibt und dass deinem Kleinen geholfen werden kann.

Alles Gute für euch beide.

Inge mit Amy und Mascha im Herzen
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Alt 07.01.2014, 20:02   #4
Theo
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Das tut mir so leid.

Mein Hund hatte vor 1 1/2 Jahren auch einen Autounfall, sein Bein war gelähmt (Radialislähmung). Der behandelte Arzt sagte mir damals auch, ob es nicht besser wäre ihn einschläfern zu lassen.

Wir haben lange gekämpft, nun ist vor kurzer Zeit das Bein amputiert worden.

Er kommt prima damit zurecht und hat eine solche Lebensfreude, dass kannst du dir nicht vorstellen.

Ich will damit nur sagen, handel nicht vorschnell. Viele Tierärzte setzen sich einfach nicht mit behinderten Hunden auseinander.

Auch wenn er Querschnittgelähmt bleiben sollte, ist das kein Grund ihn einschläfern zu lassen. Sieh dir hier im Forum die Hunde an, sie kommen gut zurecht mit einem Rolli.

Lass dir bitte nichts einreden. Die erste Zeit ist wirklich schlimm, aber er wird sich daran gewöhnen.

Ich drücke ganz fest die Daumen für euch!

LG
Anja
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Alt 07.01.2014, 21:36   #5
Jasmira
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Ich bin so froh das Forum gefunden zu haben... ich liebe meinen Hund egal ob gelähmt oder nicht... CT Wurde gemacht man konnte NICHTS sehen... MRT leider keins sowas gibts nicht hier in der nähe.
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Alt 07.01.2014, 21:45   #6
seutedeern
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Hallo Jasmira,

so etwas ist schrecklich und die Gedanken schlagen Purzelbaum. Kenn ich leider auch (http://www.behinderte-hunde-forum.de...?t=8951&page=7). Kannst da nachlesen was meinem Hund passiert ist. War kein Autounfall, aber auch sehr heftig.

Kurz und gut: Oskar geht inzwischen wieder ohne Rolli mit nur leichten Einschränkungen.

Was die Natur alles zu reparieren vermag ist nach so kurzer Zeit die seit dem Unfall deines Hundes vergangen ist noch nicht feststellbar. Also die Flinte blos nicht zu schnell ins Korn werfen

Dein Hund scheint ja noch am Leben Interesse zu haben und teilnehmen zu wollen gem. deiner Schilderung. Und das geht auch mit Rolli

Ich drück die das es bei Euch auch einen guten Ausgang nimmt.
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Alt 08.01.2014, 11:17   #7
Nike`s Frauchen
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Wurde CT mit Kontrastmittel gemacht? Wahrscheinlich ist das was im Spinalgang passiert. Das sieht man nur durch eine Myelographie mein CT!!! Eine Lähmung kann natürlich reversibel sein, wenn sie aufgrund eine Schwellung entstanden ist. Ich weiß, wie schlimm das Warten ist. Und auch noch so lange. Ich wünsche Dir und dem Kleinen viel Stärke, das durchzustehen. Zittern muß nichts bedeuten. Ich würde auf jeden Fall bevor etwas entschieden wird, eine zweite oder dritte Meinung einholen bezüglich der Schmerzen. Das ist immer schwierig. Bekommt er Schmerz-Medis? Weißt Du, wie weit die Lähmung geht? Ist er inkontinent? Verdauung? Darm und Blase auch gelähmt? Tiefensensibiltiät in den hinteren Extremitäten? Schwanz auch gelähmt?
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Alt 08.01.2014, 14:15   #8
Jasmira
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Ob das CT mit Kontrastmittel gemach wurde weiss ich leider nicht, Verdauung ist wohl in Ordnung. Aber er ist wohl inkontinent der Schwanz ist schlaff aber er hat wohl gefühl in den Beinen aktuell gehen sie von einem Rüchenmarksinfakt aus
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Alt 08.01.2014, 15:21   #9
Nike`s Frauchen
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Ok, einen Rückenmarksinfarkt hatte meiner auch. Die verursachen aber normalerweise keine Schmerzen. Wenn der Darm funktioniert und er nur inkontinent ist und dabei schmerzfrei, ist das Glück im Unglück. Gerade bei einem so kleinen Hund kann man gut mit dem Schicksal leben. Aber wichtig ist, daß er schmerzfrei ist. Allerdings ist die Frage, warum nicht operiert wurde. Den Rückenmarksinfarkt hätte man ja behandeln können. Ich drücke Euch die Daumen!!!
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Alt 08.01.2014, 16:28   #10
Alex70
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Ich hoffe, ich sage nichts falsches aber ich habe auch schon von Hunden mit Rückenmarksinfakt gehört, die wieder laufen lernten. Ich habe zwar (auch wenn ich mich wiederhole) keine Ahnung von diesem Thema aber ich denke Nerven brauchen einfach Zeit. Oft kommen viele / einige Funktionen mit der Zeit wieder.

Kann man vielleicht auch jetzt noch etwas mit einer OP "retten"?

Ich drücke euch auf jeden fall ganz ganz fest alles, was hier gedrückt werden kann -alle Daumen und Pfoten sind feste gedrückt!

LG
Alex.
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