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Alt 05.08.2013, 16:04   #11
lalaopich
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Hallo ihr Lieben,

Bini, das mit dem Ball werde ich auf jeden Fall machen, im Moment hilft uns auch die Wasserspritze sehr gut, aber da muss man immer aufstehen. Paula hat eine Box und nachts schläft sie auch darin, wenn sie morgens aufwacht, meldet sie sich. Die Tür ist zu und die Box steht neben meinem Bett. Sie hält zwischen 7 und 7,5 Stunden durch, das finde ich enorm oder???

Und na klar achten wir darauf, dass keine Gefahrenstellen für Paula in der Wohnung sind. Laptopkabel sind nur eingestöpselt, wenn diese an sind und da ist sie dann unter Kontrolle alles anderen sind gut verstaut.

Was mich noch interessiert, wie lange und wie oft am Tag spielt ihr mit den Hunden, bzw. habt ihr als diese noch Welpen waren? Wie habt ihr das aufgebaut oder immer wenn es sich ergeben hat?? Wenn es nach Paula geht, könnte die Bespaßung ruhig den ganzen Tag andauern, zwischendurch mal fressen und schlafen und dann weiter...

Bin gespannt auf eure Antworten...
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Alt 05.08.2013, 23:16   #12
Bini
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Ich habe ihn nicht so viel bespaßt, eher mit ihm immer wieder kurze Sequenzen gearbeitet und dann war da ja noch unsere Pia. Die beiden haben dann natürlich gespielt und getobt.
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LG Bini mit Lakritznase Pia & Schokotaubschnute Aron & Lakritztaubnase MM
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Alt 05.08.2013, 23:29   #13
Bini
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Wir hatten einen Tunnel im Garten, da haben wir dann natürlich schon mal geübt durch zulaufen oder in einem Bollerwagen sitzen oder im Fahrradanhänger liegen. Beim Füttern musste er vorher immer ins Sitz und vor dem Napf warten bis ich sagte Nimm und mit dem Finger drauf zeigte. Pia natürlich auch, für sie war das Wort.

Auch Pischern hat ein eigenes Zeichen bekommen. Heute kann er auf Kommando Pinkeln. Irgendwie war der Tag ausgefüllt mit Leinentraining, Füttern, Arbeiten aller Befehle in immer verschiedenen Gegenden und Situationen, Spielen mit Pia, Ruhen in der Box, kuscheln und schlafen bei Frauchen, Besuchen auswärts, Besuchen von Freunden mit ihren Hunden bei uns, Hundeschule, nach Hamburg in ein Restaurant, Bahnfahren, baden an der Nordsee. Also da war er voll beschäftigt. Wenn er müde war schlief er sehr schnell ein und man merkt ja wenn die Konzentration nachlässt dann wurde eben Pause angeordnet.
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Alt 06.08.2013, 19:55   #14
lalaopich
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Irgendwie war der Tag ausgefüllt mit Leinentraining, Füttern, Arbeiten aller Befehle in immer verschiedenen Gegenden und Situationen, Spielen mit Pia, Ruhen in der Box, kuscheln und schlafen bei Frauchen, Besuchen auswärts, Besuchen von Freunden mit ihren Hunden bei uns, Hundeschule, nach Hamburg in ein Restaurant, Bahnfahren, baden an der Nordsee. Also da war er voll beschäftigt. Wenn er müde war schlief er sehr schnell ein und man merkt ja wenn die Konzentration nachlässt dann wurde eben Pause angeordnet.
Das ist bei uns fast genauso (außer die Nordsee... ). Wenn wir zu Hause sind, dann bin ich fast den ganzen Tag beschäftigt Paula vom Unsinn machen abzuhalten, dies wird dann genutzt um Übungen zu machen, Hausaufgabe der Welpenschule, na und draußen wird halt geübt und gespielt, also liege ich mit dieser Einteilung gar nicht so verkehrt.

Noch eine Frage: Ich selber bin eine kleine Perfektionistin was die "Erziehung" von Paula angeht. Ich bin mir dessen bewusst und PaulaSchatz zwingt mich zur Gelassenheit. Was mir nur wirklich schwer fällt, ist zu Hause mal abzuschalten. Ich habe das Gefühl, ich muss immer hinter ihr her weil sie ständig unterwegs ist alles untersucht und dabei gleich den nächsten Blödsinn macht. Auch draußen nimmt sie alles an Blätter, Gras/Moos usw. auf, spielt damit, was o.k ist, und frisst das ab und an. Ich hab schon ein ungutes Gefühl, wenn ich da nicht schnell genug reagiere und dann hektisch versuche, ihr das aus dem Maul zu nehmen. Hab ein bisschen Schiss, ihr kann was passieren.

Wie habt ihr das gemacht???

Danke,
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Alt 08.08.2013, 18:19   #15
Bini
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Ich hatte den Neinball immer mit und habe dann geworfen und auch mal getroffen . Aber mit einer Schleppleine könntest du vielleicht auch arbeiten. Damit kann ihr Bewegungsradius vielleicht auch gleich festgelegt werden.

Da Aron eine tolle Rückorientierung hatte und hat brauchte er keine Schleppleine, kann also dazu nicht so ins Detail gehen. Einiges habe ich aber auch einfach laufen lassen, bei uns auf dem Lande liegen öffter mal Pferdeäpfel rum, naja und dann hat er da eben mal dran genagt. Hat er dabei mal zu mir geschaut gab es das Nein-Zeichen und das haben wir ja auch immer wieder daheim geübt und das saß, er hat ausgespuckt und kam zu mir Leckerchen abholen. Käse, Trockenpansen und Trockenfisch usw. waren einfach besser als Kacke.

Um im Freilauf die Aufmerksamkeit auf dich zu lenken ist es auch meist sehr wirksam, sich einfach hinzuhocken und Steinchen oder Grashalme am Boden genau anzusehen oder interessiert in die Hand zu nehmen und anzuschauen. Hockt man sich hin ist man sehr interessant und der Hund kommt in der Regel schnell zu einem.
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Alt 14.08.2013, 20:48   #16
Alex70
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Zum Thema "auf Händen rum kauen" kann ich nur sagen, was mir immer gesagt wurde: "Wenn du einen Welpen hast und deine Hände sind NICHT bis zu den Ellenbogen abgekaut... dann machst du etwas falsch!" .
Wird es zu heftig würde ich auch raten das Spiel sofort zu unterbrechen und an zu zeigen, dass das weh getan hat, kurz weg gehen, (ganz) kurz ignorieren und dann kann es weiter gehen.

Stubenrein habe ich meine bekommen, indem ich, war das Mallööör passiert, es weg gewischt habe (logisch oder) und dabei darauf geachtet habe, das der "Übeltäter" in der nähe war. Ich habe dann geschimpft wie ein Rohrspatz - nicht mit dem Hund, nur so ganz allgemein. Hab' einfach kund getan, dass mir das überhaupt nicht gefällt und hat die Maus draußen ihr Geschäft gemacht, gab es Leckerli und Lob. Den Hund habe ich nie bei der Schimpferei auch nur angeguckt. Es war meinen Beiden sehr unangenehm, das ich den Haufen auf dem Wohnzimmerteppich so doof fand, dass sie recht schnell "sauber" wurden . Das klappt sicher auch bei tauben Hunden, er muss nicht hören was und wie ich schimpfe. Es reicht wenn er es sieht.

Die Erziehung sollte man, denke ich nicht zu früh starten. Lass deinen Baby erst mal eine Zeit lang Baby sein. Na klar... immer mal ein par Minuten "Sitz" und "hier" und so... ja aber halt nur so gaaanz beiläufig und kurz.
Der Tipp mit der Wasserspritze ist so wie so gut. Da ist schnell Ende mit bellen o.ä. . Schleppleine ist auch eine gute Sache. Alle Kommandos mit Ruhe und Geduld üben. Bei "groben Verstößen" gegen die Hausordnung kann es auch Tadel geben aber so, dass der Hund das auch versteht. So, wie Hundemama und Papa das machen würden. Das am Besten mal nachlesen, hat bei meinen Beiden prima funktioniert aber Goldies sind ja eh "Born to please" die sind in Sachen Erziehung so einfach... daher kein Maßstab .

Ansonsten gilt die Devise: Alle Tipps anhören und das herauspicken, was für dich und deinen Hund am besten funktioniert. Jeder Hund ist anderes und brauch ggf. andere Methoden und niemand kennt deinen Hund besser als DU! Also alles anhören und nach eigenem Ermessen filtern.
Bei der Hundeerziehung versagen ist gar nicht so einfach, wenn man den Hund erziehen will. Will man das nicht hat man schon versagt. Ansonsten geht das alles irgendwie, irgendwann. Hunde sind intelligent und egal wie doof wir uns anstellen, irgendwann kapieren sie, was wir von ihnen wollen.

LG
Alex.
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Wer sagt, dass in seinem Leben kein Platz für einen Hund ist, der hat kein Leben!
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Alt 16.08.2013, 10:28   #17
lalaopich
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Ansonsten gilt die Devise: Alle Tipps anhören und das herauspicken, was für dich und deinen Hund am besten funktioniert. Jeder Hund ist anderes und brauch ggf. andere Methoden und niemand kennt deinen Hund besser als DU! Also alles anhören und nach eigenem Ermessen filtern.
Bei der Hundeerziehung versagen ist gar nicht so einfach, wenn man den Hund erziehen will. Will man das nicht hat man schon versagt. Ansonsten geht das alles irgendwie, irgendwann. Hunde sind intelligent und egal wie doof wir uns anstellen, irgendwann kapieren sie, was wir von ihnen wollen.

LG
Alex.
Ja, das machen wir so. Wir haben eine Tabelle angefertigt, damit mein Mann und ich das Gleiche machen und wenn etwas funktioniert von euren Tipps, dann kommt dies in die Tabelle mit rein, z.B. Wasserpistole. Selbst mit dem Knabbern ist es schon besser. Die Trainerin sagte, Paula verknüpft schnell und das wäre von Vorteil. Sie ist halt unsere taube, süße Maus.

Ich zumindest bin wesentlich enspannter, seid ich hier im Forum bin. Einfach weil ich weiß es sind Ansprechpartner da und es gibt immer eine Menge Tipps und Erfahrungen, die mir weiterhelfen. Für ganz verzwickte Sachen, wäre auch noch die Welpenschule da.
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Alt 22.08.2013, 11:45   #18
lalaopich
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Hallo und guten Morgen,

Will nur kurz über Paula berichten. Sie ist ja nun schon über 4 Wochen bei uns und es ist einfach toll mit ihr... sie lernt schnell und verknüpft richtig gut...sie ist schmusig, tollpatschig, witzig und frech...kurz, alles was so eine Welpe meist hat und tut....
Sie entwickelt sich prächtig und wir möchten sie keinen Tag mehr missen. Natürlich wissen wir, dass noch andere Zeiten kommen, deshalb genießen wir jetzt die eher ruhige Zeit mit ihr.

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Alt 22.08.2013, 22:24   #19
Tatjana
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Das freut mich riesig!
Nach vier Wochen hat sie sich doch bestimmt total verändert und ich würde mich über ein Foto freuen!
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VLG Tatjana


mit meine beiden LM-Schätzchen: Desmon, dem herzkranken Seevetaler Galopper und dem Einauge Blas, sowie PL Tica und in meinem Herzen SB Lábas

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