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Alt 02.06.2010, 14:34   #1
flychen
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Standard Rasenschnitt

aus einem anderen Forum, mit der Bitte um Weiterleitung!

Ich denke, das ist für jeden Hunde- oder Katzenbesitzer interessant.
Bitte weiterleiten! DANKE! LG, Ela.
Betreff: WG: KEIN GRASSCHNITT FÜR HUNDE
Von: Gila Ohm [mailto: private_hundehilfe@hotmail.de ]
Gesendet: Freitag, 28. Mai 2010 14:02
An: verteiler
Betreff: KEIN GRASSCHNITT FÜR HUNDE
"Hallo ,
eine unendlich traurige geschichte und warnung für andere hundehalter.
Ich bete, daß es anderen noch hilft während ich diese zeilen schreibe, kämpft mein kleine yorkiehündin
um ihr kleines unschuldiges leben. und ich bin schuld.
ich schreibe diese geschichte für alle anderen hiundebesitzer, auch um abgelenkt zu sein,
bin schon fast wahnsinnig, meine nachbarn sitzen bei mir. ich weiß nicht wie ich es ertragen soll..........
wir haben sehr viel platz für unsere tiere und ich lasse sie grundsätzlich NIE aus den augen.
sie sind mein leben. am samstag vor pfingsten durften sie für 10 min allein auf unserem hinteren
grundstück spielen( wir haben es extra für sie dazugekauft), da ich die 4 wochen alten welpen unserer
beaglehündin, die ich aus animal hording haltung übernommen habe, versorgt habe. dann ging ich
nach hinten, wir haben spielt und getobt. alles wie immer.
am abend fing unsere beaglehündin furchtbar an sich zu übergeben.
wieder und wieder. kurz danach willy, unser dami-mix. beide hunde sind ungeheuer verfressen. da wir absolut
keine erklärung hatten, suchten wir millimeter für millimeter das grundstück ab. wir fanden nichts.
beide hunde übergaben sich wieder und dieses mal konnte ich gras erkennen.
wir haben immer einen grashaufen auf dem hinteren grundstück. seit jahren. nie hat sich ein hund dafür
interessiert. einen teil habe ich zwischen die büsche gelegt, weil ich nicht mehr herr der unkrautes wurde.
ich sah, daß zwischen den büschen ein teil ein wenig aufgekratzt war und das vermoderte, stinkende gras ziemlich frei lag.
also sofort ab zum tierartz, der meinte, es hätten sich durch den faulprozess bakterien gebildet
und sei hochgefährlich. sie wurden entsprechend behandelt und wir haben bei ihnen gewacht.
am morgen ging es ein wenig besser. wieder hin, noch einmal entsprechend versorgt und
am pfingstmontag was alles einigermaßen in ordnung. sie bekamen schonkost und wir waren nicht
mehr so besorgt. Alles iist gut, dachten wir.
Mittwoch abend fing unsere anna an zu spucken, kurz danach auch cindy,
meine yorkiehündin.
nur schleim. donnerstag morgen um 8 gleich zum doc. versorgung wie bei den anderen und wieder
nach hause. kaum dort, verlor anna blut aus dem darm es kam vorn und hinten raus. wieder hin,
nocheinmal spritzen und elektrolyte, etc. am späten nachmittag schoß das blut nur aus diesen
beiden kleinen körpern und es fing an, ihnen richtig schlecht zu gehen. wieder zum arzt, sofort tropf etc.
er wollte sie sicherheitshalber dabehalten, machte uns aber keine angst. es käme von den darmzotten,
die jedesmal bei anstrengung platzten und entsprechend blut abgaben.
wir sollten sie am freitagmorgen abholen.
dann der anruf, daß er bis um 3 nachts bei den beiden gesessen hätte und es anna ziemlich schlecht gehe.
cindy hätte sich ein wenig erholt. aber anna sollten wir in die klinik bringen, da er mit seinem latein am ende war.
sagte uns aber, daß sie auch dort sicher nicht viel mehr machen könnten.
Um 11h haben mein mann und
meine tochter beide geholt. anna war in sehr schlechtem zustand,
cindy ein wenig wacher. kurz vor der klinik (3/4 std. von uns)
schlief anna in den armen meiner tochter ein......
um cindys kleines leben wird gekämpf, sie muß leiden, weil ich so nachlässig war.
während ich dies schreibe warten mein mann und meine tochter darauf, daß cindy es schafft. sie geben ihr nicht viel chancen...........
und ich sitze hier bei all unseren anderen hunden, alle um mich versammelt um mich zu trösten.
anna hätte noch so viel von leben haben können, wir haben sie aus spanien als welpen gerettet
und sie war erst 6 jahre alt
Ich wäre niemals auf die idee gekommen, daß sie an das gras gehen. einmal kann das letztemal sein.
PAßT AUF EURE TIERE AUF"
__________________
Barbara mit Twix, Ruby, Ayla und der blinden Fly (verst. 20.02.2012) und Ann (verst. 28.05.2014) im Herzen
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Alt 18.06.2010, 20:08   #2
wera
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oh gott,das habe ich auch noch nicht gewußt. ich drücke dir beide daumen für die kleine maus. ganz liebe grüße von wera und der chihuahua-gang
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Alt 12.04.2012, 13:22   #3
LuckyBlue
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Hallo,

bin gerade beim Durchstöbern des Forums auf diesen traurigen Beitrag gestoßen.
Auch wenn er schon älter ist, möchte ich ihn hiermit noch einmal 'hochkramen', denn die Zeit des Rasenschnittes beginnt ja dieses Jahr gerade wieder und damit auch diese besondere Gefahr einer Vergiftung für unsere Vierbeiner.

Ich denke, dass es sich bei dem beschriebenen Fall um eine Botulinumtoxin Vergiftung gehandelt hat. Bekannter ist diese Art der (Lebensmittel) Vergiftung als Botulismus, die auch beim Menschen auftreten kann.
Einen sehr informativen Artikel zu dem Thema gibt es hier nachzulesen.

Da Botulinumtoxin nur unter Abschluß von Sauerstoff gebildet werden kann, ist es schon mal eine gute Vorsichtsmaßnahme Rasen der als Mulchschicht aufgebracht wird nur als dünne, luftdurchlässige Schicht aufzubringen.... oder nach dem Mähen einfach liegen zu lassen und dafür mal öfter zu mähen

Liebe Grüße
Kerstin und Collierudel


LuckyBlue ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2017, 13:31   #4
Carina
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Da unsere Hunde leicht bis schwer "angedörrtes" Gras auch sehr lieben und mir gerade beim Lesen klar geworden ist wie gefährlich das werden kann... Also auch 2017 nochmals ein Schubser dieses Beitrages nach Oben.

Gras und Grasschnitt gibts überall. Wir mulchen zwar nicht mehr damit weil die Beagles so gruselig puupsten wenn sie es gemampft hatten, aber dass sich Gift entwickeln könnte hatte ich nicht gewußt.

Grasschnitt unterwegs war für uns eigentlich nur deshalb tabu da man ja meistens nicht weiß womit der fremde Rasen eventuell behandelt worden war.
__________________
LG,
Carina & ihre kleine Meute
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